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Ein magisches Wochenende

Das war ein wahrhaft magisches Wochenende.
Am Freitag fanden sich ein paar wirklich liebe Menschen bei mir ein um gemeinsam den Eintritt in die dunkle Hälfte des Jahres zu  feiern und am Samstag um gemeinsam einen Runenworkshop abzuhalten.

Zuerst zu Freitag

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Wir waren insgesamt 9 Leute, jeder brachte etwas zu Essen und/oder zu trinken mit, so dass für alle mehr als nur genug da war.
Ich kochte eine Zucchini-Süßkartoffel-Curry-Suppe, wir hatten Brote, Aufstrich und Cremes, Kräuterbutter, Bier, Wein und vor allem eine Menge Spaß!
Es war toll so viele und zum Teil sehr verschiedene Menschen hier zusammen zu haben um gemeinsam ein Fest zu feiern, Ernte einzufahren und uns für die dunkle Zeit vorzubereiten.

Das Ritual selber habe ich relativ schlicht gestaltet, da auch Leute dabei waren welche bisher wenig Erfahrung aber viel Neugier hatten.
Themen des Rituals waren neben der Ernte und Vorbereitung auf die Dunkle Zeit auch der Mythos vom sich opfernden Kornkönig und Stärkung aller durch alle, so dass wir gut vorbereitet sind die kommende Zeit gut zu überstehen, denn das Leben zieht sich zurück, es wird dunker, kälter und schwieriger das Licht und die Wärme welche uns im Frühling und Sommer umgeben im inneren zu finden, zu wecken, zu schaffen.

Nach dem Ritual wurde ausgiebig gegessen, getrunken und erzählt. Eine wirklich schöne Stimmung mit vielen Lachern und Einsichten.

Einer der Gäste blieb hier, da er von weiter her kommt und es unsinnig gewesen wäre in der Nacht zurück zu fahren nur um am nächsten Tag wieder zu kommen.
So nutzten wir den Tag für viele Gespräche, lernten uns einander besser kennen, denn er ist einer der Mitglieder der Wikingertruppe mit welchen ich ab nächstem Jahr lagern werde.
Am Nachmittag trat er seine erste schamanische Reise an, da wir die Möglichkeit dazu hatten. Meine Söhne waren beide unterwegs.

Zum Abend kamen 6 derer die am Freitag schon dabei waren wieder her, so dass wir einen Runenworkshop machen konnten.
Manche hatten schon vorwissen durch eigene Praxis als auch von früheren Workshops sowie erlesenem.

Den Workshop begann ich mit einem Hammerritus um den Ort zu reinigen und zu weihen, rief die Götter Odin, Thor sowie die Nornen und ließ das gesegnete Horn rumgehen, so dass wir den Segen und die Kraft der Götter in uns aufnehmen konnten und unseren Geist für die Weisheit und Kraft der Runen öffnen konnten.
Anschließend zog jeder eine Rune, welche den Abend über die Begleitung bildete.
bevor ich irgendwas auch nur erwähnte oder erklärte schickte ich jeden los die Rune mit einer simplen Reisetechnik kurz zu beschauen. Keine ausführliche Reise, kein tiefes eindringen sondern nur ein kurzer Blick in die Kraft. So ziemlich jeder erhielt eine Ahnung von dem was die Rune beinhaltete, was wirklich toll war und schnell aufzeigte was alles in einer Rune mit drin steckt.

Der Abend beinhaltete allgemeine Praktiken aber auch speziellere Praktiken die aus meiner Praxis stammen. Wir sangen/ intonierten Runen und besprachen den Galdr mit seinen verschiedenen Anwendungsbereichen, das herstellen von runischen Talismanen und Amuletten wie auch den Einbezug von Runen in die Zauberei aber auch Energiearbeit.

Nach vielen Stunden rauchten uns allen die Köpfe und wir beschlossen den Workshop, tranken noch etwas, aßen, lachten und unterhielten uns.

So schön das alles war, so anstrengend war es auch, was man den Gesichtern meiner Gäste ansehen konnte, auch wenn scheinbar jeder bereichert war, neues an die Hand bekam und viele Fragen gestellt, beantwortet aber auch neue aufgeworfen waren. Genau so also wie ich es mir vorgestellt habe😀

Ich freue mich schon auf die nächsten magischen Abende die ich mit diesen wundervollen, verrückten und liebenswerten Menschen erleben darf.

Die Themen der Workshops, welche für mich eine Art Opferarbeit an meine Geister sind, werden von den Leuten selber ausgewählt, ich bereite dann alles vor und wir treffen uns um die Themen zu erarbeiten.
Dabei ist es weniger so, dass ich hier einen auf großen Vorturner mache, als mehr aus meiner Praxis erzähle und jeden mit einbeziehen zu ersuche, so dass zu einem Thema so viele Gedanken wie möglich fließen können, denn durch diesen Dialog kommen wunderbare Sachen zustande, gepaart mit der Praxis bleibt es gut im Gedächtnis und kann dadurch besser in den Alltag einfließen.

Auch wenn ich mich immer gegen solche Aufgaben gesträubt habe, den Titel „Lehrer“ nie so recht wollte, muß ich doch mittlerweile sagen, grade auch wegen des Feedbacks der Leute, dass ich es wohl gar nicht so schlecht mache^^

Nun geht es in eine neue Woche und ich wünsch euch alles was ihr braucht😉

Was treibt dich an?

Eigentlich bin ich grade im Putz und Vorbereitungsmodus für den Geburtstag meines großen morgen. Der wird schon 13….die Zeit vergeht wie sonst was.

Seit einigen Tagen gehe ich mit schweren bzw. ernüchternden Gedanken schwanger.
In den letzten Wochen häuften sich die Gespräche zum Thema Träume, Wünsche und Ziele. Ein Thema was mich einmal mehr auf den Boden der Tatsachen geworfen hat, denn ich habe nicht wirklich irgendwas an Träume, Wünsche oder Ziele, bis auf eine Tatsache:
Ich will so lange zumindest funktionieren wie meine Kinder auf mich angewiesen sind.
Das klingt hart, das ist es auch.
Meine Gesundheit wird nicht mehr besser, das Gegenteil ist sogar der Fall wenn nicht irgendwann ein Wunder geschieht oder sich die Weisung des Babalawo von 2008 nicht doch noch bestätigt.
Meine Söhne sind das was mich morgens aufwachen lässt, durchstehen, kämpfen und weiter machen lässt. Es gibt mir Kraft, Hoffnung und Mut jeden Tag weiter zu machen und zu überstehen.
Dennoch, ich will nicht mehr als die Jungs zu glücklichen, selbstständigen und gesunden Erwachsenen erziehen. Das ist das mindeste was ich will. Wenn meine Gesundheit so lange mitmacht, dann reicht mir das schon. Sollte danach Ende sein, dann gehe ich, denn ich will kein Pflegefall werden, auch wenn liebe Freunde, die mir sehr am Herzen liegen schon sagten, dass sie mich zu sich holen würden und das auch so meinen. Ich für mich will so ein Leben nicht.
Sollte es mit meiner Gesundheit besser werden oder zumindest stabil, dann werde ich  meinetwegen auch 100 und nehm alles mit was kommt, aber das ist eher unwahrscheinlich.

Wenn ich bedenke was viele in meinem Umfeld an Träume und Wünsche habe, dann freue ich mich für sie, aber ich kann das kaum bis gar nicht nachvollziehen.

Nun frage ich mich manchmal, ob es mir besser ginge wenn ich mir erlauben würde ein paar Träume zu entwickeln, oder ob es mir schlechter gehen würde wenn ich es mache.
Alles was ich die letzten 2 Jahre mache dient dem Zweck zu funktionieren und die wenigen Dinge die mir gut tun zu genießen und daraus Kraft zu schöpfen.

Es ist jetzt nicht so, dass ich ein dauerdepressiver Miesepeter bin der alles scheiße findet, das sicher nicht. Ich gehe in meinen Hobby ebenso auf wie ich auch Freude an Abenden mit Freunden habe. Das alles gibt mir auch eine ganze Menge, aber darüber hinaus ist da nichts.
Ich für mich habe irgendwann aufgehört für mich etwas zu wollen. Vermutlich auch, weil bisher nichts so kam wie ich es wollte oder auch nur in die Nähe kam wie ich es wollte und wenn, dann wurde es kurz bevor ich es erreichte von äußeren unbeeinflussbaren Umständen weg gerissen. Das hat jedes mal tief getroffen, deprimiert und mich ein Stück weiter ernüchtert.

Das ganze hat auch mit meinem Bestreben der Erwartungslosigkeit zu tun.
So wie ich nur sehr rudimentäre Erwartungen an andere habe (Respekt und Ehrlichkeit), habe ich auch nur sehr rudimentäre Erwartungen an mich und mein Leben.
Die Erfahrung zeigte mir immer wieder, dass es für mich keinen Sinn macht zu hoffen und zu träumen, da es Seifenblasen waren.
So vieles mußte ich schmerzlich aufgeben und von Jahr zu Jahr wurde es weniger was überhaupt noch möglich war.

Heute ist es zB so, dass ich für mich lediglich Kleinigkeiten zulasse. Ein bischen Wolle, ein paar Zutaten für meine schamagische Praxis, kreativ wirken, scha-magisch arbeiten, gute Filme und Serien gucken, Musik, Bücher und hier und da guter Wein.

Andere planen Reisen in ferne Länder, die Anschaffung neuer Autos, das kaufen eines Hauses oder anderes. Ich freue mich für jeden und empfinde dabei auch keinen Neid oder Eifersucht, zumal mir diese Gefühle fremd sind, nicht zuletzt weil sie für mich irrational sind und jeglicher Sinnhaftigkeit entbehren.
Ich plane ein bischen Garn zu färben, in der Sonne zu sitzen um im Wald ein paar Meter spazieren zu gehen und zu atmen, weil das Sachen sind, welche für mich erreichbar sind.

Und doch frage ich mich, würde es meinem Leben mehr Schub und Kraft geben wenn ich mir erlaube zu träumen, auch auf die Gefahr hin wieder enttäuscht zu werden?

Gestern habe ich das Thema der Besetzungen, Paristären Energien und Wesenheiten und Dinge die man sich einfangen kann gestreift um aufzuzeigen, dass eben nicht alles so leicht ist wie manche Autoren es einem verkaufen wollen.
Grade schamanisch arbeitende und eben auch Leute die für und mit anderen arbeiten können sich leicht etwas einfangen. Dazu muß man nichtmal zwingend auf magischer Ebene mit anderen arbeiten.
Ebenso Menschen im sozialen Sektor als auch in medizinischen Berufen können sich schnell mal was einfangen, denn auch Emotionen, Sehnsüchte die schmerzhaft und krankhaft werden können, als auch Gedankenspiralen erzeugen Energie die ab einem kritischen Moment ein gewisses Eigenleben entwickeln kann und dann dafür sorgt, einem Virus gleich, dass sie weiter mit Energie gefüttert wird.

Menschen mit Depressionen, Zwangsstörungen, Angststörungen und ähnlichem können ein Lied davon singen.
Ich selber hatte da leider schon einige male mit zu tun, sowohl selbst erzeugt, unwillentlich, als auch im Bereich meiner Arbeit eingefangen.

Doch wie schützen wir uns davor konkret? Und was können wir machen um eine „energetische“ Hygiene zu gewährleisten?

Das erste und wichtigste ist erstmal, dass wir daran arbeiten mit uns ins Reine zu kommen. Dies ist natürlich nichts was man mal macht und dann ist gut, das ist ein lebenslanger Prozess, welcher immer weiter geht und nie aufhört. Aber grade die großen Themen sollten angegangen werden, ebenso wie der Rattenschwanz den diese oftmals hinter sich her ziehen.
Dann ist es wichtig dass wir unser Leben stabilisieren. Innerlich wie auch äußerlich und das beste aus unserer Situation machen.
Selbstbewusstsein, als uns unserer Selbst bewusst sein wie auch Selbstvertrauen udn Stärke in uns selbst finden und ausbauen. Grade überlebenskünstler wie alleinerziehende, solche mit harter Vergangenheit, die diese gemeistert haben ohne daran zugrunde zu gehen und die notorischen Steh auf Männchen (und vor allem Frauen) obwohl andere schon längst die Segel gestrichen haben, haben meist eine enorme Stärke in sich gefunden und aufgebaut.
Doch auch hier liegt eine Gefahr verborgen, so viel gemeistert zu haben  kann nach sich ziehen, so ernüchtert und abgeklärt zu sein, dass man manches entweder nicht mitbekommt, weil der Panzer zu stark geworden ist, oder aber dass man sich überschätzt. Nicht im Sinne einer Arroganz, ganz sicher nicht, denn diese haben solche Leute selten, eher im Sinne von brutaler Schonungslosigkeit und dabei eine gewisse Tollkühnheit.

Gehen wir nun aber davon aus, dass wir ein Maß an Sensibilität erreicht haben, dass wir wieder in der Lage sind auch kleine Schwingungen mitzubekommen und diese von Sorgen und Ängsten in uns unterscheiden können.

Das nehmen wir nun mal als Basis von der es auszugehen gilt.
Tägliche Reinigungsrituale bieten sich an.
Im alltag begegnen wir immer irgendwelchem Schmutz, weltlich wie emotional, verbal aber auch energetisch/ spirituell.
Wenn wir duschen und uns dabeia uch darauf konzentrieren solcherlei Ballast abzuwaschen haben wir schon ne Menge gewonnen. Segnen wir unser Duschgel, ermächtigen wir es, wird es nochmal stärker, auch wenn klares, fließendes Wasser schon eine Menge mit sich nimmt. Und hier gilt, je kühler desto besser. Aber ich bin zB absoluter warm bis heiß duscher, also wird nicht nur das fließende Wasser genutzt sondern auch gesegnete und aufgeladene Seife/ Duschgel und Visualisierung gepaart mit Willenskraft.
Das kann man ruhig täglich machen und erweitern indem man nicht nur allgemein alles schlechte abwäscht, sondern zusätzlich auch alles was nicht zu einem gehört, bestimmte Dinge klar benennt welche Erlebnisse der Tag mit sich brachte als auch die Chakren beispielsweise bei der Reinigung mit einbezieht wie auch die Aura und die Kanäle dazwischen.

Das ist meiner Meinung nach täglich sinnvoll und seit Jahren mache ich es auch (nahezu) täglich, besonders vor und nach Kontakt mit anderen, so dass ich nichts von meinem Schlonz an andere gebe, noch die Energien von anderen bzw fremden aufnehme.

Ebenso ist es wichtig die Wohnung regelmäßig zu reinigen als auch den Arbeitsplatz.
Zu hause ist es ein leichtes Reinigungsräucherungen und andere Rituale zu nutzen. Auf der Arbeit hingegen ist es schwerer, da wir da oftmals nicht in der Lage sind den Räucherkessel zu schwingen oder magische Wasser zu versprengen, weshalb wir da darauf angewiesen sind unsere Willenskraft und Imagination zu nutzen.

Schützende Praktiken können Amulette beinhalten, Kräuter, Steine und Hölzer welche wir magisch geweiht und mit Kraft versehen nutzen, Bannkreise ziehen, uns unter den Schutz einer Wesenheit begeben oder regelmäßig Energiearbeit mit Willensbekundung und Imagination vornehmen. Auch hier gibt es unglaublich viele Praktiken welche angewandt werden können, von traditionellen Mitteln wie aufgezogener und getrockneter Ebereschenbeeren über Symbole bis hin zu ausgefeilten Ritualen oder eben, grad für schamanisch arbeitende, das nachfragen bei den Verbündeten, das klare Formulieren dessen was wir wollen nicht vergessend und umsetzen von den mit den Geistern erarbeiteten Dingen.

Müßen wir unsin Bereiche geben welche mehr Gefahren beinhalten uns etwa einzufangen oder in ein GEbiet mit wirklich schlechter Energie müssen/ wollen, dann ist es angebracht vorher dafür zu sorgen, dass man gut geschützt hinein geht, vorher geklärt und geordnet ist und man anschließend sofort gründlich reinigt, guckt ob alles sauber ist und ggf nachsehen lässt und den Schutz danach nochmal erneuert um keiner Gefahr entgegen zu laufen.

Verallgemeinerungen sind immer falsch. Deswegen kann und will ich hier keine konkreten BEispiele auflisten was man alles machen kann, denn nicht alles wirkt für alles und manches ist auch eher hinderlich oder hat Nebeneffekte welche vielleicht unerwünscht sind, weshalb es wichtig ist klar zu gucken und zu überlegen wo vor man sich zu schützen sucht, was durch darf, wie der Schutz beschaffen sein soll und wie lange er wirken soll.

Früher ist es mir sehr oft passiert, dass ich den Schutz generell so stark aufgebaut hatte, dass nichts durch kam, ich in einer hermetischenBlase gefangen war, welche mich zwar vor allem unerwünschten schützte, aber eben auch wünschenswertes blockierte.

Eine spannende Begebenheit zu dieser Zeit:
Meine Schwester bat mich um einen Schutzzauber für ihre wohnung in welcher sie mit ihrer Tochter wohnte und vor kurzem ihr gewalttätiger Freund ausgezogen war. Sie fühlte sich zwar sicher soweit, wollte aber auf Nummer sicher gehen.
Gesagt getan.
Ein paar Wochen später berichtete sie mir, dass seit dem Schutzzauber der Handyempfang kaum mehr gewährleistet war und sie probleme hatte Netz zu bekommen.
Krasser wurde es wenige Tage später. Ein schweres Gewitter legte, nach einem Einschlag die gesamte Häuserreihe lahm und viele Elektrogeräte gaben den Geist auf. Nicht in der Wohnung meiner Schwester. Alles war eingesteckt, normale Geräte aber auch empfindliche Dinge. Es flog lediglich die Sicherung raus, aber alles funktionierte noch. In der Wohnung ihrer Vermieter unter ihr war restlos alles kaputt gegangen was eingesteckt war.
So toll das auch war, es war irgendwo auch ungünstig, da es mehr einem Gefängnis glich als allem anderen.

Achte also darauf wie du deine Räume schützt, dich schützt und eben nicht alles draußen bleiben soll sondern nur unerwünschtes.
Fühle in den Schutz hinein, sprich dich mit deinen Verbündeten ab und arbeite ggf mit anderen zusammen, denn grade wenn mehrere Leute, egal wie erfahren oder unerfahren zusammen arbeiten, um so mehr Gedanken, Input und Wissen kommt zusammen und um so besser kann gearbeitet werden.

Zum Rant auf die Szene

Ja, ich lasse mich hier gerne über Leute aus die einen auf Oberschamane/ Oberhexe/ Obermagier machen.
Aber, liebe Leute, ich meine niemanden konkret. Es sind Begebenheiten welche ich in den letzten Jahren immer wieder gemacht habe, dass Leute ohne Ahnung, Ohne wissen, Ohne Erfahrung und Ohne Verstand am lautesten Lamentieren, ihren Senf abgeben und große Reden schwingen.
Bei anderen wer weiß was krasses meinen zu sehen/ hören/ mitbekommen, ihnen ungefragt ihre Wahrnehmungen um die Ohren hauen und wenn man das alles mal ein wenig näher betasten will treten, beißen oder versuchen durchverbale Spitzfindigkeiten auszuweichen, „die Schuld“ auf den Nachbohrer projezieren und dergleichen mehr.
Hört bitte auf euch angesprochen zu fühlen. Wenn ich mit jemandem ein konkretes Problem habe, an der Kompetenz zweifle oder ein menschliches Problem habe, dann spreche ich die Person direkt an, denn ich finde nichts grausamer als vage Anspielungen, das generieren einer Wolke doofen Gefühls, versteckte Angepisstheit oder dergleichen mehr.

Ich bin nicht nett, ich bin nicht wie andere erwarten und schon gar nicht bin ich daran interessiert um Leute herumzutänzeln nur damit die Stimmung nicht kippt.
Ich bin mittlerweile der, der Scheiße anspricht wenn er sie sieht, der auch mal im die Scheiße greift um sie Leuten ins Gesicht zu reiben wenn ich mitbekomme dass Schäden angerichtet wurden und diese versucht wurden zu vertuschen.

Viel zu lange hatte ich mit solchen Menschen zu tun die anderen gerne und dauerhaft die Kraft rauben, die Substanz mindern und beschissene Gefühle generieren, als dass icha uch nur eine Minute mehr in solche Spielchen involviert sein möchte.
Reibungspunkte können abgebaut werden wenn klar und deutlich kommuniziert wird. Wie das im weiteren Verlauf aussieht, sieht man dann im Gespräch, aber, ganz ehrlich, wenn sich hier jemand durch irgendwas angesprochen fühlt, dann ist das alles andere als intendiert. Lehnt euch zurück, atmet durch und nehmt meine Texte als das was sie sind.

Am Sonntag unterhielt ich mich mit jemandem über Exorzismen und Extraktion und dachte mir, ich schreibe mal ein bischen was aus meiner Sicht dazu.

Eine generelle Praxis im Schamanismus ist das entfernen von unerwünschten Eindringlingen, „energetischen Parasiten“ und anderen Geistern und Kräften aus dem Körper, dem Energiefeld, dem Geist einer Person.

Dazu gibt es eine Reihe an Techniken die genutzt werden können und jeder einzelne wird da seine eigenen Techniken in Verbindung mit den eigenen Verbündeten im Laufe der Zeit entwickeln, adaptieren, anwenden, deshalb hier nur aus meiner Sicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Lehrmeinung, Historie und ähnlichem😉

Ich selber verwende Messer unterschiedlicher Art, von Phurba bis „Athame“, meine Hände „drüben“, Saugetechnik, Bannung und mehr.

Doch erstmal, wie passiert sowas?

Ein Grund für die Besetzung kann unsauberes arbeiten sein. Wie im alltäglichen Leben können wir auch bei schamagischen arbeiten „infektiösem“ ausgesetzt sein. Es gibt Geister die ansteckend sind, Parasiten welche nur drauf warten einen neuen Wirt zu finden und ebenso Geister die einfach eine Öffnung nutzen wenn sie da ist und zwar nicht direkt bösartig sind, aber an falscher Stelle ebenfalls Schaden anrichten können.
Dies ist mit ein Grund dafür, warum es mMn wichtig ist klare und saubere Strukturen in seiner eigenen Praxis anzuwenden um dem vorzubeugen.
Wenn man mit Menschen arbeitet sollte man eben Schutzkleidung tragen. Da ist es egal ob ich Pfleger/in bin oder schamanisch Arbeitender.

Ein sauberes Setting wie die eigenen Verbündeten es einem lehren, Sorgfalt in der Vor als auch Nachbereitung und ebenso generell schützende und reinigende Praktiken sind das A und O um sich davor zu schützen wie auch Sorgfalt bei der eigentlichen Arbeit um nicht später das Nachsehen zu haben.

Da ich selber keiner Tradition wirklich angehöre sondern alles so wächst wie es meine Praxis, meine Begegnungen und Gedanken mitbringen, kann ich weder auf ein Protokoll zurückgreifen, noch habe ich die Möglichkeit überliefertes zu nutzen, da mir nichts in dem Sinne überliefert wurde.

In meiner eigenen Vergangenheit habe ich glaube ich an mir selber das meiste gelernt was das Thema betrifft, da ich oft der Meinung war, dass das ja alles so arg nicht sein kann, mir schon nichts passiert und ähnliches…..jaja, Hochmut und so….
Oftmals hatte ich nach schamanischer Arbeit, Hals-über-Kopf-Aktionen und dergleichen mehr irgendwas mitgenommen/ bekommen was ich so eigentlich nicht haben wollte.
Meine Verbündeten haben zwar immer geholfen dass ich das wieder los werde, aber nicht ohne mir unmissverständlich klar zu machen, dass ich es meistens selber schuld war dass ich mri wieder was eingefangen habe.

Wir alle haben unsere blinden Flecken, glauben dass uns schon nichts passiert undähnliches mehr. Aber dieses Denken schützt nicht, nicht vor solcherlei.

Durch den Alltag, zu wenig Ruhe, ausgleich, geschwächten Schutz durch Stress oder einem generell geringem Energiehaushalt und ähnlichem mehr kann es passieren, dass unsere „Schilde“ dünn werden, wir Löcher im Energiesystem haben oder einfach nicht genug Kraft haben, so dass ein Eindringling leichtes Spiel hat und uns überkommt,sich einnistet und unser eh schon schwaches Energielevel zu seinem Wohle nutzt.

Auch Seelenteilverlust kann Platz machen für soclherlei Eindringlinge.
Ein weiterer Grund für Probleme dieser Art können entstehen, wenn wir unbedacht an Plätzen großer Kraft sind, ohne da sein zu dürfen, wenn wir Geister nicht so behandelt haben wie sie es gewohnt sind/ es empfohlen wird oder ähnliches mehr.

Das Warum sollte immer in den Sitzungen geklärt werden um zukünftigen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Gehen wir einfach mal von folgender Situation aus:

Du bist ein Mensch der einiges hinter sich hat, insgesamt zwar stabil ist, aber nicht ganz in dir, hier und da vielleicht gesundheitliche oder nervliche Probleme hat.
Im Alltag kommst du zwar gut mit allem klar, aber dir fehlt es an Ruhe, gutem Schlaf und einer regelmäßigen Praxis, welche Reinigung und Schutz beinhaltet und dafür sorgt, dass dein Energielevel ausgeglichen ist, weshalb du hier und da den ein oder anderen Infekt erleidest und dadurch schonmal krank bist.
Alles nichts ernstes und die regelmäßige Praxis fehlt dir, aber wir sind alle nur Menschen und manchmal ist das Sofa näher als der Altar und so fällt die Praxis zugunsten eines guten Filmes und einer Tüte Chips hinten über. Passiert, gehört auch zum Leben dazu und nicht wirklich schlimm, aber eben manchmal subobtimal.

Soviel zur generellen Grundsituation.
Nun spielen wir dieses Szenario mal weiter.
Grundsätzlich praktizierst du schamanische Techniken, vielleicht ein wenig Magie und hast ein gewisses Level an Wahrnehmung entwickeln können und einen einigermaßen stabilen Draht zu deinen Geistern.

Nun gehst du eines Tages in der Natur spazieren und kommst irgendwann an einem verlassenen alten Haus vorbei. Deine Neugier ist geweckt, der Fotoapperat gezückt und du willst dir diese Chance nicht entgehen lassen an diesem schönen Tag ein paar Aufnahmen zu machen, denn das Licht ist gut, das Haus verlockend, die Stimmung beklemmend schön.
Du suchst einen Eingang, gehst hinein und bist geflasht von der morbiden Schönheit, dass du dein komisches Gefühl in der Magengegend aussen vor lässt und dir nichts weiter dabei denkst.

Foto um Foto landet auf der SD Karte, du staunst, bist offen für Inspiration, malst dir aus wer hier gelebt hat, was diese Wände gesehen haben, wer auf diesen Möbeln gesessen hat, welche Geschichten dieses Haus erzählen könnte und freust dich über jede einzelne Aufnahme. Vergisst dabei aber vollkommen, dass du, auch wenn es ein verlassenes Haus ist, an einem Ort mit Vergangenheit bist, welche auch energetisch ihre Spuren hinterlassen hat, Geister angezogen hat (gleiches zieht gleiches an) und fängst dir was ein, weil du offen warst, aber ungeschützt.

Wieder zu Hause sitzt du am PC und sortierst deine Aufnahmen, freust dich über die guten Schüsse, bearbeitest die Bilder und fühlst dich gut.
Du denkst gar nicht mehr daran, dass du dich vielleicht reinigen solltest. Warum auch, war ja nur ein altes Haus. Es wäre zwar ein leichtes sich mit FloridaWasser, Salbei oder ähnlichem zu reinigen, denkst dir aber nichts dabei, gehst irgendwann schlafen und gut ist.

Wochen später fällt dir auf, dass du in letzter Zeit irgendwie kränklich wirst, dauerhaft müde bist, gereizt, jeden Infekt mitnimmst den deine Umgebung zu bieten hat und du immer phlegmatischer wirst bis hin zur Melancholie und am Ende depressive Züge aufweist ohne eine Ursache dafür zu haben. Aber auch jetzt denkst du dir nicht viel dabei, kurierst den nächsten Infekt aus und planst mal wieder zu reisen um den Dingen auf den Grund zu gehen, denn so  ganz langsam denkst du dir, dass das SO nicht ganz in Ordnung sein kann.

Und dann ist es soweit. Weil du schon länger nicht mehr gereist bist bereitest du alles sauber vor, gehst vorher baden oder duschen um dich zu reinigen, sorgst für die richtige Atmosphäre und begibst dich zum Klang der Trommeln oder anderer für dich geeigenter Reisemusik (es gibt eben weit mehr als Trommel😉 ) auf deine Reise zum Ursprung des Problems.

Drüben angekommen gucken deine Verbündeten dich an als hättest du dir irgend einen Bock geschossen und duhast keine Ahnung was los ist, bis sie dir auf die Sprünge helfen und zeigen was los ist.

Wir spinnen den Faden weiter….

Sie zeigen dir an deinem Rücken etwas, dass SO ganz sicher nicht dahin gehört. Es sieht aus wie ein krankes, graues Gewächs mit Wurzeln in deinen Rücken auf Höhe des Solar Plexus.
Doch was tun?

Und nun gibt es einige Möglichkeiten:

Es gibt Kraftobjekte welche wir mit unseren Geistern zu diesem Zweck herstellen können oder schon im Besitz befindliche mit Zweck und Kraft versehen können wie Messer, Kristallspitzen, Pfeile und ähnliches mehr.
Diese können wir dann im hier bereit legen um sie im drüben zu nutzen und den Eindringling rauszuschneiden.

Die Saugetechnik ist ebenfalls recht bekannt, doch bei sich selbst nur schwer bis gar nicht anwendbar. Dazu nimmt man ein, mit denVerbündeten hergestelltes Rohr aus Holz, Schilf, Knochen o.ä. und saugt den Eindringling hinaus bevor mit ihm weiter verfahren wird.

Bannung: Mit einer Kraft kann der Eindringling vertrieben werden, auch hier, frag deine Geister!

Ebenso kannst du mit deinen Geistern besprechen wie vorgegangen wird.
Vielleicht hast du bei deinen Verbündeten einen dabei, welcher wegfrisst was nicht hingehört.

Ich selber nutze, wie geschrieben gerne unterschiedliche Messer, je nach Fall.
Meine Phruba´s sind nicht traditionell geweiht, ich habe nie gelernt wie sie im Bön oder Vajrayana verwendet werden, weshalb ich ausdrücklich darauf hinweisen möchte, dass es sich bei mir nicht um traditionelles Wirken handelt sondern, dass ich sie so nutze wie meine Geister es mir gezeigt haben.
Nutze ich ein Messer, so kann dieses genutzt werden um es rauszuschälen, schneiden, hebeln, aufnehmen, zerstückeln oder dergleichen mehr.

Auch gibt es die Möglichkeit, dass wir einfach Hand anlegen.
Diese, wohl geschützt, dass wir uns nichts einfangen, gehen an das Corpus Delikti und greifen, krallen, kratzen, schaben, graben, packen oder ähnliches um es los zu werden.

Grundsätzlich gilt, arbeite mit deinen Verbündeten, leiste Vorarbeit, dass du im Falle eines Falles geschützt bist und vor allem bescheid weißt was zu tun ist sollte es dazu kommen.

Was am Ende mit dem Extrakt zu tun ist sollte ebenfalls generell mit den Geistern besprochen werden. Manchmal reicht es, es in ein fließendes Gewässer zu befördern, es in einen Gegenstand zu bannen (dazu auch Vorbereitung notwendig), in eine Flasche mit Tabak oder Alkohol geben, dass das Extrakt dadrin bleibt weil es eine Energiequelle hat und diesen dann auf dem Wege des Mülls zu entsorgen oder ähnliches. Es gibt so viele verschiedene Methoden und verallgemeinern funktioniert einfach nicht.

Bei Anhaftungen hat es sich als nützlich erwiesen im Sturm oder zumindest starkem Wind zu stehen und diesen mit seinen Kräften zu nutzen um es los zu werden, denn Kraft generell ist etwas das gesucht und genutzt werden sollten um sich solcher Probleme zu entledigen.

Und hier kommen wir zu einem Kernproblem meiner Meinung nach.
Es gibt eine Menge Leute die behaupten ständig und überall in der Lage zu sein zu sehen und zu wissen was los ist. Drücken jedem ihre „Wahrnehmung“ und vor allem Meinung auf und sehen ach was schlimmes dass du alles an dir hast….ganz ehrlich…mir sind selten so viele Mindfucker begegnet wie in schamanisch angehauchten Kreisen, wo jeder ach so mächtig, wissend, erfahren oder sonstwas ist aber unterm Strich einfach nur ne verdammt gute Einbildungskraft hat. Da fehlt es an regelmäßiger Praxis, gutem und vor allem sich wiederholt bestätigendem Kontakt zu den Verbündeten, Wissen, auch Bücherwissen, fundierter Ahnung und Meinung sowie gesundem Menschenverstand.

Nichts gegen spontane Erkenntnis und Eingebung, nichts gegen die Weisheit des Narren, aber es gehört eben mehr dazu als seit 1-2 Jahren ne Trommel an der Wand hängen zu haben, teures Werkzeug zu besitzen und bei Facebook in 20 Gruppen zu sein welche sich auf die Fahne geschrieben haben schamagische Themen zu behandeln.

Im Zweifel gilt: Frage DEINE Geister, frag deinBauchgefühl, fühle selber rein oder frage jemandem den du vertraust, von dem du weißt dass da jahrelange Praxis (regelmäßig!) ist und eben auch fachliches Wissen auf dem Gebiet.

Wut!

Ich könnte grad platzen vor Wut.

Wie ich schon das ein oder andere mal schrieb, ist meine Ex-Frau aka „Mutter“ meiner Söhne nicht unbedingt eine Vorzeigemutter. Sie hat Monatelang die KInder nicht wirklich geholt und fing dann an nur noch einen alle 2 Wochen, wenn überhaupt, zu holen.

Letzten Monat hat sie mal beide über ein Wochenende gehabt. Danach teilte ich ihr mit, dass das von nun an wieder dauerhaft zu laufen habe, denn die Kinder brauchen einerseits ihre Mutter, andererseits brauche ich hier und da Freizeit um mal Energie zu tanken.

Tja, einen Monat lang ist sie mir aus dem Weg gegangen, hat weder die Kinder geholt noch sich regelmäßig gemeldet.

Heute Abend schrieb sie dann mit dem kleinen ob er das Wochenende bei ihr verbringen wolle. Ohne Absprache, ignorierend dass ich will dass sie beide nimmt.
Hab ihre eine Nachricht geschrieben, dass es traurig ist wie sie sich verhält und sie schließlich Pflichten hätte.

Stunden später kam eine Nachricht, dass sie ihre Pflicht jeden Monat erfüllen würde.

Für sie besteht ihre Mutterschaft also schlicht aus dem zahlen des Unterhaltes und das wars.

Ich hörte vor einiger Zeit von Beistandschaft durch das Jugendamt. Habe mich dann eben schlau gemacht, weil ich das dann in Anspruch nehmen wollte und habe mal die rechtliche Seite geprüft.
Tja, wie soll ich sagen…..außer dem Unterhaltsanspruch habe ich keine. Ich kann sie nicht dazu verdonnern die Kinder regelmäßig zu nehmen, weder durch das Amt noch durch Anwalt oder Gericht.

Ich könnte grade echt heulen vor Wut, Enttäuschung und Trauer.
Wut wegen der hinterfotzigkeit.
Enttäuschung weil ich echt dachte dass sie anders ist.
Trauer, wegen der Jungs.
Ich hatte immer die Hoffnung, dass es sich wieder regelt, dass sie die Jungs regelmäßig zu sich holen wird und nicht nur vorgibt Interesse an den Kindern zu haben und sie zu vermissen, sondern dass es wirklich so ist.
Nach der Aussage steht fest, dass dem nicht so ist. Dass sie endgültig ihren neuen Partner über die Kinder gestellt hat (viele Hintergrundinfos die ich hier nicht breit treten will) und im Rosinenpickermodus alles so macht wie es ihr taugt.

Meine Hoffnung war immer, dass die Jungs niemals von ihren Eltern enttäuscht werden, sie als auch ich immer alles in unserer Macht stehende tun werden, dass sie glücklich sind und auf nichts verzichten müssen und wissen, fühlen und klar haben, dass beide Eltern immer für sie da sind.

Die Realität sieht anders aus.
Während es im ersten Jahr nach unserer Trennung noch so aussah, änderte sich das schnell nachdem sie mit ihrem neuen Partner zusammen zog, welcher keine Lust auf die Jungs hat, weil sie seiner Meinung nach nicht funktionieren etc.pp…….

Ich könnt grad echt aus der Haut fahren und weiß nicht was ich tun soll.

Ein Teil in mir will den Kindern aufzeigen was für ne beschissene Mutter sie haben. Ein anderer Teil weiß, dass sie blicken und verstehen werden, mehr noch als ohnehin schon, dass es ist wie es ist.

Ein anderer Teil will ihr Leben zerstören. Ich habe genug in der Hand gegen sie. Aber das bin nicht ich und da hab ich auch nichts von.
Ein anderer und großer Teil in mir weiß, dass ich alles in meiner Macht stehende tue, dass die Kinder glücklich, gesund und zufrieden sind. Das gibt mir genug Kraft das alles durchzustehen, nicht zusammen zu brechen und weiter zu machen. Denn irgendwann wird es so sein, dass die Kinder ein BEwusstsein entwickeln wer wirklich da ist und auf wen keinerlei Verlass ist.

Dieser Blogpost bezieht sich zT auf den Beitrag zum Thema Mindfuck vor einigen Tagen, aber nur am Rande.

Es ist so, dass wenn wir eine schamanische Reise antreten, unser Ziel klar sein muß, wir willentlich erklärenw o wir hin wollen/ was wir bereisen wollen um auch das zu sehen/ erfahren/ erleben was wir vorhaben. Ohne dies wird es in den meisten Fällen nur ein tingeln sonstwohin.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Trance.
Trance ist nichts was sich beim ungeübten binnen weniger Sekunden einstellt.
Ohne Trance ist die Reise keine Reise, sondern im besten Falle ein Ausflug in die eigene Phantasiewelt, im schlimmsten schlicht und einfach Mindfuck.

Erst in der Trance ist es so, dass wir wirklich in der Lage sind die anderen Welten zu bereisen, unseren Körper zu verlassen, klar und sauber arbeiten zu können.

Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass ohne Trance die Reise eben keine ist.
Sicher haben wir alle es schon erlebt, besonders wenn wir regelmäßig reisen und einen guten Draht zu unseren Geistern haben, dass es auch mal „nebenher“ passiert und wir sehen oder Dinge erfahren, aber das passiert eben nur als Ausnahme und nur dann wenn wir wirklich erfahren in der Technik der schamanischen Reise sind.

Trance ist eine Sache, welche geübt werden muß, trainiert und ausgebaut. Es gibt Naturtalente und auch LEute die schnell und einfach in eine Trance gelangen, aber eben auch solche, welche sich diese Fähigkeit antrainieren müssen. Wenn wir sie aber gemeistert haben, unsere Schlüsselreize erkannt haben und auf ein sauberes Setting achten, dann ist die schamanische Reise eine unglaublich wertvolle Technik auf dem eigenen Weg.

Sauberes Setting, das bedeutet, dass ich die äußeren Umstände so gestaltet habe, dass ich nicht gestört werde/ werden kann, aber eben auch, dass die inneren Umstände entsprechend sind. Dazugehört, dass wir genügend Abstand zum Thema haben (auch hier ist die Trance sehr hilfreich), aber auch dass wir unvoreingenommen an die Reise herantreten und nicht vorher schon tausend Gedanken haben wie es aussehen kann, warum etwas so ist und ob etwas wirklich so ist oder nicht.
Eine gewisse Neutralität ist notwendig.
Austin Osman Spare hat etwas formuliert, was ich sehr gut und hilfreich finde:
Neither/Neither, es ist eine Geisteshaltung welche nichtmehr sagt als: Nicht Desinteresse/ Nicht Anhaftung
Also weder sollte es einem egal sein noch sollte man dran klammern. Hierzu sind meditationstechniken, inneres Abstand nehmen, nur reisen wenn man klar, fokussiert und es einem egal ist und man eben innerlich aufgeräumt ist.

Wie oft ich es schon erlebt habe, dass Leute nur das erfahren wenn sie reisen, was sie erwarten…
Vor einigen Jahren, als ich begann mich für die Santeria zu interessieren, meinte jemand zu mir, dass das schon unsauber, amoralisch und weiß der deibel was wäre, denn sie hätte sich ja Gedanken gemacht und wenn X für etwas opfert aber Y etwas mehr opfert, würde ja die Y bekommen was verlangt wird….diese Person „bereiste“ dann die Orishas (ahhahahahaha) und kam zu dem Schluss, dass es ja keine wirklich reinen Geister seien, sondern nur Wesen aus Asche und Blut und die würden einem die Seele klauen und man wär nur noch Werkzeug für diese Geister.
Öhm…ja….NEIN!
In dem Moment wo sie das sagte und so überzeugt war, war mir klar, dass ich den Reisen dieser Person keinen nennenswerten Glauben schneken darf. Dies war ein Extrembeispiel, aber auch vorher war da schon ne Menge mindgefucktes und wirres Schwurbelzeug zusammen gekommen was mich hat die Augenbraue hochziehen lassen.

Was ist so schwer daran, einfach neutral an ein Thema zu gehen? Man will doch wachsen und weiter kommen?! Ich will es zumindest und freue mich in gewissem Maße jedes mal, wenn mir auf meinen Reisen etwas begegnet was mir vielleicht nicht passt, meinen Gedanken widerspricht und mich vor eine Herausforderung stellt, denn dadurch bekomme ich die Chance zu wachsen, mich weiter zu entwickeln und vor allem etwas neues zu lernen.

Grundsätzlich ist da niemand vor geschützt. Uns allen passiert von Zeit zu Zeit, dass wir eine unsaubere Reise haben, das Setting nicht ganz stimmte oder der innere Schweinehund zum Krafttier gemacht wurde und man geschludert hat in der Hoffnung, dass es doch passt.
Ehrlich Leute, tut es nicht. Ask me how i know😉
Wenn man mit den Geistern ein Setting ausgearbeitet hat, oder sie eines vorgegeben haben, dann um Himmels Willi, haltet euch daran, denn es dient euch und wenn ihr meint für andere reisen zu wollen auch diesen, denn nur damit wird es saubere Arbeit die allen was bringt.

Generell ist es so, dass ich ein paar Sachen habe, wo ich weiß, dass ich auch „mal eben“ rüber kann. Das sind Gespräche mit meinen Verbündeten, wo manche Orte schnell aufgesucht sind und genau so schnell die Rückkehr ansteht. Aber, wenn es wichtig ist, für andere ist, oder was großes gemacht werden soll, dann ist das Settin unerlässlich, wie auch die echte Trance unerlässlich ist.

Diese ist durch viele verschiedene Techniken zu erreichen.
Sensorische Deprivation, Trommelrhythmen (oder andere Musik die einen „wegschickt“), Erregung, Tanz, monotoner Gesang, wippen/schaukeln und ähnliches sind alles Hilfreiche Techniken, manchmal auch mehrere davon kombiniert.

Das Setting kann simpel sein, wie eine bestimmte Kerze die entzündet wird, eine bestimmte Räucherung, ein Amulett das angelegt wird oder eine bestimmte Körperhaltung, oder eben auch hier eine Kombination aus diesen Dingen.

Wenn man sich dann daran hält und orientiert, dann hat man auch schnell seine Schlüsselreize zusammen, welche einem signalisieren, dass man grade wirklich im Arbeitsmodus ist und es losgehen kann. Fallen diese flach, dann lass es einfach sein und versuche es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal.

Zum Thema Geister:

Meiner Meinung nach sind sie wichtig, hilfreich und vor allem sinnvoll.
Es gibt auch Leute die erfolgreich ohne arbeiten, aber meiner Meinung nach, aufgrund von Beobachtung und Erfahrung, ist es schon sinnvoll mit Geistern zu arbeiten und zu reisen und den Kontakt zu diesen auch regelmäßig zu suchen um das Band zu stärken.Sie helfen einem bestimmte Orte aufzuschen/ zu erreichen wie auch zwischendrin Rücksprache halten zu können. Sie lehren einem ne Menge wenn man sie fragt, als sie auch in der Lage sind einem gepflegt den in den Hintern zu treten wenn man Mist gebaut hat oder auf dem Weg ist einen Bock zu schießen.
Daneben haben sie auch Schutzfunktion für den Praktizierenden und helfen bei Arbeiten, da jeder Geist Spezialist auf einem bestimmten Gebiet ist, so dass  man, wenn man mehrere Geister zu den Verbündeten zählen darf, viele Themen bearbeiten kann und einiges an Techniken erlernen und Wissen erlangen kann.

Also, haltet eure Reisen sauber😉

Was ist Magie?

Eigentlich bin ich seit 10 Minuten schon auf dem Weg ins Bett, habe grade aber nochmal in meine liebste FB Gruppe geguckt um zu sehen was über das Wochenende geschrieben wurde und stolperte nochmals über ein Posting mit der Frage was Magie ist.
Ja, das Thema habe ich letzte Woche gesehen und denke seit dem darüber nach wie ich das beantworten würde. Möglichst simpel, möglichst einfach, ohne krude Modelle die hinken wenn man sie als Vergleich heran zieht. Und was soll ich sagen….ich glaub es ist nicht einfach.

Für mich ist Magie der bewusste Akt Kräfte zu mobilisieren, in-formation zu bringen, eben durch „einimpfen“ eines Bildes, einer Idee oder ähnlichem, also einer Information (ja…es geht los mit kruden Dingen) und diese entweder Kraft meines Willens zu manifestation zu bringen, weil ich es eben so will, oder aber eine Gottheit dabei um Hilfe zu bitten, oder eben einen Geist oder eine Gruppe von Geistern, welcher ich im Gegenzug etwas gebe was ihnen nutzt/ was sie brauchen oder wünschen.

Aber ist das schon alles? Oder sollte es so sein?
Ich glaube es gibt so einige Wege Magie zu wirken. Von klein bis groß, simpel bis komplex, nachvollziehbar, die „Gesetze“ der Magie nutzend über wildmagischchaotisch wirbeln und wirken.

Es ist ja nunmal so, dass wir, die wir magisch arbeiten, danach trachten, die vermeintliche Realität, zumindest den Konsens den wir darüber haben, zu verändern, Möglichkeiten zu schaffen, Ereignisse begünstigen und dergleichen mehr.

Die Wege die man nutzen kann sind ziemlich vielfältig und viele haben gemeinsame Schnittmengen was die Praktiken und Ansichten betrifft, manches aber eben auch nicht.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich vieles ausprobiert, manches verworfen, zu anderem keinen Zugang bekommen und das ein oder andere so kombiniert wie es für mich passte und in meine Praxis passte wie sich auch so fügte.

Ich bin zudem ein verdammt fauler Mensch. Mag man kaum glauben, ist aber wahr.
Irgendwann merkte ich, dass wenn ich meine Götter und Geister immer „wohlgenährt“ halte, sie mir im Gegenzug helfen Dinge in mein Leben zu bekommen, die Realität zu meinen Gunsten veränderten. Doch der Preis dafür war der, dass ich eben auch vieles vergessen habe, weil ich es mir ja so leicht machen konnte. Doch diese Wette hatte ich ohne meine mir höchste Göttin, Hekate, gemacht, die von mir als ihrem „angestellten“ verlangt dass ich Magie praktiziere, Zauber webe, die Realität manipuliere, ist sie doch die Herrin der Zauberei, Magie und Königin der Hexen.

In den letzten Monaten habe ich hier und da Zauber vollzogen, meist für Klienten, Freunde und Bekannte. Weniger für mich, was natürlich nicht gut ist, denn ich hab es eigentlich auch nötig zu meinen Gunsten wieder was zu machen, weswegen ich auch wieder begonnen habe die Bücher zu lesen, welche mir die Magie näher gebracht haben, mich inspiriert haben eigene Zauber und Praktiken zu entwickeln und zu nutzen, doch mein Kopf, der mir Diener wie auch Meister ist, verbaut mir so manches, zerdenkt es, lässt es manchmal nicht zu, dass die Realität sich verändern lässt, weshalb ich diesen auszutricksen habe. Wie vor ein paar Wochen wo ich über stunden in meinem „Tempel“ tanzte und so wirken konnte und einiges in Ordnung bringen konnte.

Ein anderer Faktor der für mich neu hinzugekommen ist, sind die Emotionen, welche unglaublich wertvolle Werkzeuge im Bereich des zauberns sind, da sie dem Willen nochmal Treibstoff geben, mich in Zustände versetzt, welche ich vorher nicht kannte und weitere Dimensionen eröffnet.

Aber was ist nun Magie?

Runtergebrochen eben das wirken mit Kräften der nichtalltäglichen Wirklichkeit zur veränderung der Realität, dem begünstigen von Ereignissen als auch dem schaffen von Gelegenheiten.

Wie diese wirkt? Ich glaube, je weniger Gedanken ich mir darum mache, desto besser wird sie wirken, denn wenn ich zu viele Gedanken da rein lege, hindere ich sie daran zu tun wozu sie da ist.

Pagan Blog Projekt L

Lang ists her dass ich am PBP weiter gearbeitet habe, deshalb geht es erstmal damit weiter.
Ich möchte über Lithurgie schreiben.
Dies aber nur im weitesten Sinne und runtergebrochen auf einzelne Techniken, denn scheinbar, wenn ich mich in schamagischen Gruppen und Foren umsehe, scheint vieles irgendwie nicht ausreichend geklärt zu sein.

Also, los gehts.

Gestern schrieb ich ja über Wahrnehmung, Mindfuck und wie mit diesem umzugehen bzw. er zu vermeiden ist. Dabei erwähnte ich auch mehrfach sauberes Arbeiten, dem möchte ich mit diesem Beitrag etwas näher kommen.

Wollen wir rituell arbeiten, sei es magisch, hexisch oder schamanisch, so bietet es sich an, um möglichst sicher und sauber zu arbeiten, dass wir ein Gerüst haben, in welchem dies passieren kann.

Zu beginn ist es immer gut den Ort als auch die Personen zu reinigen, den Alltag, störende Energien und Kräfte sowie unpassende Gedanken zu vertreiben. Durch eine vorhergehende Reinigung können wir dies schaffen, da es das Bewusstsein auf die eigentliche Arbeit richtet, uns hilft den Alltag abzustreifen und uns „dem heiligen Raum“ zu öffnen und uns dem treiben hingeben zu können ohne dabei die ganze Zeit an den nächsten Einkauf, Termin oder ähnliches zu denken.

Ich werde jetzt nicht alle Praktiken die ich kenne runterschreiben, sondern lediglich Beispiele aus der Praxis geben, welche geeignet sind, sowohl für allein prakitzierende als auch für Gruppen sowohl mit wenig bis keiner als auch für solche mit mehr Erfahrung.

Der Ort an dem das Ritual vollzogen werden soll, sollte physisch sauber und ordentlich sein, denn äußere Ordnung begünstigt eben auch die innere Ordnung, also alles weg was nicht an den Ort gehört, den Boden sauber, optisch sollte es ebenfalls ansprechend sein und nicht ablenken, sonderne in Gefühl der Ruhe und Entspannung schaffen, so dass wir nicht abgelenkt werden von Wäschebergen, Krümeln auf dem Boden, Papierstapel (auch hier steckt ne Menge an Energie drin, aber eben unpraktische für Rituale, es sei denn das Ritual dreht sich darum) usw.usf.

Ist der Ort physisch sauber und ordentlich können wir daran gehen und energetisch Ordnung zu schaffen.
Dazu können wir mit reinigenden Räucherungen arbeiten, Waschungen vornehmen oder mittels Visualisierung und Energien arbeiten.
Das praktischste ist eine Räucherung zu nehmen und die Imagination/ Visualisierung zu nutzen.
Das Räucherwerk sollte zu diesem Zweck bestimmt und entsprechendgemischt sein oder aus einer Zutat bestehen welche für Reinigungen geeignet ist, wie beispielsweise Salbei.

Wir gehen jetzt davon aus, dass du ein Salbeibündel nimmst. Segne dies vorher und erhebe es zu seinem Zwecke mit Worten die dir stimmig erscheinen und gut anfühlen.
Entzünde das Bündel und bewege dich gegend en Uhrzeigersinn am Ort des Rituals, visualisiere dabei wie alle störenden Energien das weite suchen und den Ort klar und sauber zurück lassen.

Anschließend reinige dich mit dem Rauch und alle anderen anwesenden.
Ich mache das so, dass ich von den Füßen nach oben zum Kopf den Rauch mit einem Fächer verteile und dabei imaginiere wie der Rauch alles störende und hinderliche weg trägt, so dass die Person klar und geordnet ins Ritual gehen kann.

Der Ritualaufbau

Meist wird ein Kreis errichtet, dazu habe ich bereits einen Beitrag zum PaganBlogProject geschrieben, ihn findest du einfach wenn du die Suche hier auf dem Blog betätigst.

Nachdem der Kreis gezogen ist und für dich stabil, fühlbar und real ist kannst du daran gehen die entsprechenden Kräfte in deinen Kreis zu rufen.

Und jetzt wird es knifflig, denn wie geht das? Was muss getan werden?

Eine simple Formel dazu lautet: Werde was du rufst!

Worte sind ein guter Anfang, aber wenn du nur Worte sprichst, dann passiert dadurch alleine nicht viel, ausser dass du, im besten Falle, schöne worte gesprochen hast.
Die Worte welche wir für eine Anrufung nutzen sind nicht mehr als Hilfestellungen den Fokus auf die Kraft zu richten welche wir in unseren Kreis rufen wollen. Deshalb sollten die Worte (welche eben auch symbolisch sind) mit Bedacht gewählt werden.
Es macht einen Unterschied ob wir die Kräfte/ Geister der Erde als jene rufen welche die Knochen unserer Ahnen beherbergen oder ob wir den fruchtbaren Boden auf welchem unsere Nahrung wächst rufen.
Nutze Worte die dem Ritual dienlich sind, solche die den Zweck, das Thema und die Qualität unterstützen und innere Bilder heraufbeschwören.

Die inneren Bilder sind das nächste wichtige Werkzeug bei der Anrufung.
Es ist unabdingbar, dass du Bilder verwendest die für dich eindeutig sind, klar, stark und die entsprechenden Emotionen und taktilen, haptischen, olfaktorischen und auditiven Gefühle wecken.

Also beim Wasserelement zum Beispiel das Gefühl von Regen auf der Haut, Wellen die gegen deine BEine schwappen, nasse, nebelfeuchte Luft im Herbst aber auch das untertauchen in einem See oder dem Meer, das rauschen der Wellen, das glucksen eines Baches oder das strömen eines Flusses. Ebenso den Duft von taunasser Wiese als auch Petrichor im Sommer.

Verbinde die Worte mit den Bildern und lass es sich mit den Gefühlen durchsetzen.
Rufe die Kraft in einer Tonlage die der zu rufenden Kraft entspricht.
Es wird nicht viel bringen wenn du eine Kriegergottheit anrufen willst aber leise vor dich hinstammelst. Ebenso solltest du eine Gottheit der Liebe nicht in kriegerischem Tonfall anrufen. Werde es, spüre es, lass dich davon vereinnahmen was du rufen willst.
Willst du Feuer rufen, dann brenne, lass die Leidenschaft in dir kochen, spüre Funken auf der Haut, die Mittagssonne im Gesicht, den Fackelschein auf der Haut, die Lust in deinen LEnden aber auch die Wut und den Zerstörungswillen, siehe brennede Feuer, Lavaeruptionen und dergleichen mehr.

Mit dieser Mischung an Worten, Bildern und Emotionen locke dann die Kraft die du rufen willst zu dir, zum Rand des Kreises und ziehe es in den Kreis, heiße die Kraft willkommen, teile ihr mit warumsie gerufen ist, gib ihr etwas um sich zu verankern. Das kann ein Opfer sein, ein Werkzeug/ Hilfsmittel welches nur dieser Kraft dient/ für da ist, schaffe Raum, dass die Kraft sich wohl fühlt und gerne kommt.

Das ist ein Punkt den ich nicht oft genug unterstreichen kann. Wie oft habe ich schon erlebt, dass Leute einfach eine anrufung runterrattern, halbherzig ein bis zwei Bilder dazu visualisieren ohne davon ergriffen/ erfüllt zu sein und dann direkt zum nächsten Schritt gehen ohne dass der Kraft Raum gegeben wird Fuß zu fassen.

Es mag sein, dass wenn dein Paradigma eines ist was mehr psychologisch ist, dass dir das taugt, für mich, als jemanden der alle Wesenheiten als autonom, mit eigenem Willen, Bewusstsein und Persönlichkeit auffasst reicht das nicht. Ich empfinde es eher als Beleidigung und Respektlosigkeit der Wesenheit gegenüber. Es sind keine Sklaven die uns zu dienen haben.

Gehe so reih um im Kreis und rufe was zum Ritual gebraucht/ gewünscht wird. Achte aber darauf, dass es ausgeglichen ist, alles nötige gerufen wird, aber eben nicht überlastet ist, sich aber auch nicht beißt. Beispielsweise Götter zu rufen die sich auf den Tod nicht ausstehen können kann sehr ungünstig sein. Ebenso macht es wenig Sinn mit Kanonen auf Spatzen zu schießen oder Götter anzurufen wenn du nur eine Elementeübung machen möchtest. Also, alles angemessen, ausgeglichen, passend und stimmig.
Rufst du die Elemente, dann bau deine Umgebung mit ein.
Wenn du im Süden deines Ritualplatzes ein größeres Wasser hast (See oder Fluss etc) dann rufe da den Geist des Wassers und nicht wie sonst üblich im Westen, wenn sich da ein Feuer befindet oder ähnliches. Auch die Zuordnungen die so allgemein üblich sind, sind nur Hilfestellungen und keine in Stein gemeißelten Wahrheiten.

Nachdem du dann die Kräfte welche du im Ritual haben willst gerufen hast kannst du an die eigentliche arbeit gehen.

Hier heißt es nun den Zauber zu vollziehen, den Jahreskreis mit entsprechenden Arbeiten zu zelebrieren, eine Reise zu unternehmen, Komunikation oder sonstwas vorzunehmen, das was eben der Zweck deines Rituals ist.
Hier, ganz wichtig, ja, es ist schön wenn sich über die Zeit ein gewisser ritueller Ablauf etabliert, dieser sollte aber auch nur dann genutzt werden wenn er noch lebendig, Zielführend und kraftvoll ist.
Zum drölften male Zettel zu verbrennen macht ebensowenig Sinn wie Mysterienspiel um für einen neuen Job zu zaubern.
Überlege im Vorfeld ganz genau was du tun willst, warum du es tun willst, ob es Sinn macht und wie du dich fühlen würdest wenn du zu einem solchen Ritual mit dem Ablauf eingeladen werden würdest. Sowohl von Seiten des praktizierenden als auch von Seiten der Wesenheit(en)

Sorge dafür, dass alles was im Ritual genutzt wird dem Zweck entspricht. Das beginnt bei der Wahl des Tuches für den Altar über die Figuren, Räucherungen, Tränke und Speisen wie auch die Opfergaben. Wähle die Worte mit Bedacht und Verstand und mache es zu einer lebendigen Angelegenheit welche fühlen lässt worum es geht.
Ist es das Totenfest, dann gestalte auch alles entsprechend. Sorge auch dafür dass die Atmosphäre dein Ritual wiederspiegelt. Musik, Lichtverhältnisse, Düfte, Klänge, Kleidung und Dekoration helfen dabei unglaublich.

Nach getaner Arbeit sollte den Kräften gedankt werden, ggf. Opfer gebracht werden, alle überschüssigen Energien geerdet werden und zum Schluss alle gerufenen Kräfte gebührend verabschiedet werden. Einerseits aus Respekt, andererseits eben auch um genau so sauber wie man das Ritual begonnen hat zu beenden.

Das Bewusstsein braucht eben auch hier wieder etwas um aus dem Ritual raus zu kommen.
Zum Schluss bündele die Energien im Kreis. Hast du einen Zauber verrichtet, so lenke die Energie auf den verwendeten Gegenstand so es sich anbietet (bei der Weihe von Statuen, Talismanen/Amuletten etc) oder aber lasse die Energie in die Erde gleiten.
Eien Praktik die im Wicca verwendet wird ist der Kraftkegel welcher aus den Energien gebildet wird. Google weiß da Rat😉

Nach dem Ritual sollte jeder die Möglichkeit haben sich zu äußern so das gewünscht ist aber auch die Möglichkeit haben genug Ruhe zu finden um alles sacken zu lassen.

Es bietet sich an, um sich gut zu erden, nach dem Ritual zu essen und zu trinken um sich wieder voll und ganz im Körper zu verankern.
War es ein Jahreskreis fest ist nund ie Zeit zu feiern. Gemeinsam zu essen, zu trinken und Spaß zu haben.

(meine Beschreibung mach vielleicht esotöricht klingen, bedenke bitte, dass ich hier versucht habe nachvollziehbare Arbeitsbegriffe zu nutzen)

(das kursiv geschriebene sind ältere Texte von mir)

Wahrnehmung und wie sie funktioniert

Was ist Wahrnehmung?

Aufnahme und Verarbeitung physikalischer und psychischer Reize durch Sinneszellen oder –Organe.

Soweit ist alles klar, soweit kommst du sicherlich auch mit, denn du nimmst jeden Tag unermesslich viele Sinneseindrücke wahr.

Dein Gehirn hat die wundervolle Eigenschaft wichtige von unwichtigen Eindrücken zu trennen und so nur das wahrzunehmen was du brauchst.

Im Straßenverkehr beispielsweise wäre es verheerend wenn du alle Sinneseindrücke mit der gleichen Intensität wahrnehmen würdest, denn wenn du deine Aufmerksamkeit nicht auf deine visuellen Eindrücke konzentrieren könntest, welche die Schilder verarbeitet, die Personen und die anderen Verkehrsteilnehmer aufnimmt und im Gehirn auswertet, würdest du wahrscheinlich nicht sehr weit kommen, wenn dein Geruchssinn genau so aktiv wäre wie der Sehsinn.

Du merkst also, Wahrnehmung ist eine recht komplexe Angelegenheit, welche hauptsächlich im Gehirn stattfindet, denn die Sinne sind lediglich jene „Gerätschaften“ welche die Unmengen an Daten aufnehmen aber erstmal nicht sonderlich wertend und kategorisierend sind.

Diese Seite der Wahrnehmung ist dir bekannt, da sie dir auch Tag für Tag begegnet und du höchstwahrscheinlich auch gut damit zurechtkommst.

Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Formen der Wahrnehmung, welche für das Ausüben von magischen und spirituellen Techniken unerlässlich ist.
Wir sprechen hier von der Außersinnlichen Wahrnehmung, welche sich nicht der physischen Organe bedient zumindest nicht primär, sondern von inneren, vielleicht sogar feinstofflichen Organen wahrgenommen werden.

Dabei wird mit den inneren Sinnen gearbeitet, welche du auch im Alltag kennst und nutzt, dort halt nur in einem anderen Zusammenhang.

So, nun merke ich wirklich, wie schwer es mir fällt, etwas zu beschreiben was ich fast täglich mache, und das ohne groß darüber nachdenken zu müssen.

Vielleicht zu Anfang mal ein Beispiel wie bei mir Wahrnehmung passiert.

Wenn eine Person zu mir kommt und mich um eine energetische/schamanische/ etc. Anwendung bittet, so bereite ich erstmal den Raum vor, in welchem die Arbeit stattfinden soll.

Dazu fühle ich in den Raum hinein. Ich werde ganz ruhig, konzentriere mich, und strecke innere Fühler aus. Es ist bei mir ein Prozess welcher einfach gemacht wird, es passiert regelrecht.
Es ist, als würde ich all meine Sinne, welche ich im inneren habe nach außen richten, und einer Satellitenschüssel gleich alle Eindrücke in mich aufnehmen und auswerten die da kommen.

Je nach dem wie es sich anfühlt werde ich dann erstmal weitere Schritte einleiten, dies kann eine Reinigung des Raumes sein, indem ich ihn ausräuchere, meine Geister um Hilfe bitte, oder aber mittels Imagination und Energiearbeit die schlechten und abgestandenen Energien aus dem Fenster hinaus befördere (ist kein Fenster da, so imaginiere ich eines).

Nachdem dies geschehen ist und sich der Raum gut anfühlt und ggf. ausgelüftet ist (Reinigungsräucherungen können zuweilen unangenehm riechen) beginne ich damit die richtigen Hilfsmittel auszupacken und auf einem Tisch bereit zu legen. Dies kann Kristalle, Werkzeuge wie das rituelle Messer, Amulette und Talismane beinhalten, aber auch Klangschalen, bestimmte Räucherungen und oder Gebräue.

Dies entscheide ich dann mithilfe meiner Intuition, jenes Gefühls unter der Magengrube, dass wenn ihm genügen Raum geschenkt wird, ein wahrer Freund und treuer Helfer sein kann. Das Gefühl welches dort entsteht, ist sehr stark und sehr klar wenn man sich einmal daran gewöhnt hat und es kennt.

Nachdem dann die Vorbereitung abgeschlossen ist, geht es daran, dass ich mich selbst reinige, erde und zentriere, sowie meine Energiezentren öffne und meine Götter und Geister um Hilfe anrufe.

Nun bitte ich die Person vor mir Platz zu nehmen, bzw. sich vor mir hinzulegen oder sich zu stellen, das kommt darauf an was gemacht wird und wie die räumlichen Gegebenheiten sind.

Nun stelle ich mich hinter die Person und atme einmal tief durch.
Meine Konzentration geht nun vollkommen nach außen, wieder richte ich meine Aufmerksamkeit wie die Satellitenschüssel in Richtung der Person welche vor mir ist.

Und dann warte ich auf die Eindrücke die sich mir da bieten.
Es ist dann meist eine Mischung aus innerem sehen und innerem fühlen.
Es kann sein, dass die Aura (Die Aura ist unsere Ausstrahlung, ein energetisches Feld um unseren Körper, das bis zu einigen Metern weit strahlen kann).
Es wird in verschiedene Schichten unterteilt, von eher körperlich über emotional bis weit.
Spirituell-seherisch begabte Menschen erhalten in der Aura Botschaften z.B. über Krankheiten oder andere Leben.
In der Heilarbeit spielen die Ausstrahlungen der Aura eine große Rolle. Mit Hilfe von Energiearbeitsweisen kann die Aura bewusst verändert werden). der Person aussieht wie ein Schweizerkäse und sich anfühlt wie ein Reibeisen, es ist dann meist so, als würde ich es physisch fühlen, merke aber, dass dieses Gefühl lediglich in mir drin ist.

Dann gehe ich daran, indem ich Energie in den Händen aktiviere, die Aura zu reinigen, zu flicken und in Ordnung zu bringen.
Wenn mein Gefühl zu einem bestimmten Werkzeug geht, so nehme ich es zur Hand und benutze es um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Genau so gut kann es aber auch sein, dass meine Geister mir mitteilen was getan werden soll um den gewünschten Zustand herbei zu führen.

Wenn dieser Schritt getan ist, gehe ich weiter und warte wieder auf eindrücke. Manchmal lasse ich meine Hände über den Körper gleiten (in einem Abstand von ca. 10-20cm), dabei beginne ich an den Füßen und arbeite mich nach oben. Wo ich merke dass ein Ungleichgewicht besteht, da behandele ich, ansonsten scanne ich regelrecht den Körper einfach von unten nach oben ab. Dabei kommt es auch oft vor, dass ich energetische Prozesse im inneren wahrnehme, welche symbolisch, die Organe betreffen. Also beispielsweise verstopfte Nieren. Dabei handelt es sich nicht zwingend tatsächlich um eine verstopfte Niere, sondern die Nieren sind lediglich ein Symbol. Nieren haben, unter anderem, die Aufgabe den Körper zu entgiften. Wenn ich also auf der energetischen/ spirituellen/ nenn-es-wie-du-willst-Ebene also eine verstopfte Niere wahrnehme, dann weiß ich für mich, in meiner eigenen Symbolsprache, dass diese Person mit vielen verschiedenen „Giften“ zu tun hat, von denen sie sich so einfach nicht reinigen bzw. befreien kann.

Die Gifte sind dann wiederum ein Symbol für etwas. Manchmal handelt es sich um den Einfluss von äußeren Umständen und oder Personen. Das kann also eine Person sein, welche regelrecht Gift und Galle spuckt und sich die Person welche man behandelt, davon immer wieder infizieren lässt und sich nicht davon zu befreien weiß.
Vielleicht lebt sie aber auch in einer vergifteten Atmosphäre. Diese kann tatsächlich physisch vergiftet sein, aber eben auch psychisch und oder spirituell.

Dann muss man gucken dass man diese Vergiftungen loswird, mit entsprechenden Reinigungsritualen und oder anderen Mitteln der persönlichen Wahl.

Dies kann ein reinigender Tee sein, ein Stein welcher „Gifte“ aus einem heraus zieht, Übungen, Gebete, Rituale oder ähnliches.

Soweit dazu.

Wenn ich dann alles „abgearbeitet“ habe, schließe ich diese Sitzung ab, indem ich die Energien der Person versiegele, danach mich selbst energetisch von der Person trenne, meine Energien versiegele und die Sitzung für beendet erkläre, indem ich auch die angerufenen Energien verabschiede und mich bei ihnen bedanke.

Ich hoffe dass dir dieser Bericht darüber wie ich auf diese Art arbeite und auf meine Wahrnehmung eingehe, geholfen hat, zu verstehen was ich mit der feinstofflichen Wahrnehmung meine.
Es ist ein inneres sehen, fühlen, riechen, schmecken, hören. Dieses muss geübt und trainiert werden.

Dies kannst du beispielsweise mit einem Freund und oder Gleichgesinnten machen, sofern du über dieses Glück verfügst.

Tust du dies nicht, ist es Notwendig dass du dir Ersatz suchst.

Eine Pflanze ist zu Anfang ein guter Übungspartner, nur hast du da nicht den Vorteil, die Pflanze zu fragen inwiefern deine Wahrnehmung mit der Realität übereinstimmt.

Du kannst auch Räume auf diese Weise abtasten und andere, dir vielleicht nahe stehenden Leuten fragen, wie sie den Raum wahrnehmen.
Wenn du einen Raum als arg belastet, schmutzig und schlecht wahrnimmst, dieser jedoch von jedem den du fragst als angenehm und gemütlich empfunden wird, dann liegt die Wahrscheinlichkeit sehr nah, dass du ein Problem mit diesem Raum hast und dem auf den Grund gehen solltest, und der Raum in Wirklichkeit in Ordnung ist.

Auf einem Hexentreffen im Jahr ´08 habe ich einer Gruppe diese Art der Wahrnehmung gezeigt, was sehr gute und große Erfolge gezeigt hat, da sich die Menschen dort gut darauf einlassen konnten und selber sehr experimentierfreudig damit umgingen.

Es wurden 2er Gruppen gebildet. Man setzte sich einander gegenüber und wartete bis die Eindrücke kamen. Dazu wurde sich einfach für seine inneren Eingebungen geöffnet und geguckt. Es war dieses „satelitenschüsselartige offen sein, die inneren Fühler die ausgestreckt wurden um abzutasten und dem eigenen Geist die Möglichkeit zu geben das in eine verständliche Symbolsprache zu übersetzen. Unten geht es konkreter um dieses.

Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen, außer halt gucken und machen.

Doch warum sehen wir etwas (wir setzen einfach das sehen voraus, nicht jeder ist visuell veranlagt, ist gibt auch haptische, olfaktorische und gustische Wahrnehmungstypen) und können damit etwas anfangen, aber im Gegenversuch nimmt eine andere Person das etwas anderes wahr, wer hat recht?

Beide! Was, jetzt bist du verwirrt?
Lass es mich erklären.
Jeder Mensch wird im laufe seines Lebens von den unterschiedlichsten Dingen geprägt.

Diese Prägungen hinterlassen eine Art Abdruck. Dieser Abdruck wird sozusagen gespeichert und eingeordnet. Somit entstehen im laufe eines Lebens mehrere Symbolkarteien in deinem Gehirn, welche etwas Spezifisches bedeuten.

So kann es sein, dass wenn ich etwas als grünes Dreieck wahrnehme und als erdige männlich polarisierte Kraft wahrnehme, du etwas ganz anderes wahrnimmst, aber dieselbe Aussage daraus ziehen kannst.

Somit werden zwar unterschiedliche Symbole wahrgenommen, die Aussage ist jedoch die gleiche, und nur darum geht es.

Wir haben halt alle unser eigenes inneres Symbollexikon, bzw. den Symbolkatalog, welcher nur für uns Gültigkeit hat. Das ist mit ein Grund dafür, warum ich Traumdeutungsbücher mittlerweile als unbrauchbar empfinde. Hast du dir schon mal eines angesehen? Es wird pauschalisiert was das Zeug hält. Nehmen wir mal ein Beispiel:

Im Traum wird eine Schlange gesehen.
Ein Traumbuch sagt dazu, dass dies ein Symbol für das männliche Glied ist, es um unterdrückte Sexualität geht, und Triebe negativ bewertet werden

Das mag vielleicht bedingt richtig sein, aber eben nur bedingt, denn für einen Zaunreiter beispielsweise, ist eine Schlange ein heiliges Tier, welches für die Göttin, die Widergeburt, Heilung und Erneuerung steht.
Du siehst also, Symbole sind zwar auf einer gewissen Art und weise in ihren Grundbedeutungen ähnlich, aber spezifisch betrachtet müssen Symbole subjektiv benutzt werden. Denn für einen Bibeltreuen Christen ist die Schlange etwas zutiefst böses, was mit dem Teufel in Verbindung steht und nichts gutes heißen kann.

Und genau so ist es halt auch bei der Arbeit und der Wahrnehmung von Energien, das Gehirn nimmt eine abstrakte Energie/ Kraft auf und konkretisiert und übersetzt sie in etwas das einem geläufig ist und das man versteht.

So ist es auch mit Farben. Klar haben sie psychologisch betrachtet ihre Wirkung welche im Versuch nachgewiesen werden können, darüber hinaus aber haben sie auch eine spezifische, subjektive Bedeutung.

Für mich ist ein warmes Erdrot ein wundervoll entspannender Ton, welcher für mich Inbegriff des Wohlgefühls ist, jedoch für manch andere aggressiv, aufputschend und beunruhigendes ausstrahlen kann.

Betrachten wir nun mal die Wahrnehmung, welche wir bei der schamanischen Reise haben.
Diese verläuft ähnlich wie jene, welche wir auch bei der Energiearbeit haben, nur ist die NAW (Nicht Alltägliche Wirklichkeit) eben nicht so leicht manipulierbar wie eine Aura.

Wenn wir reisen, und wirklich drüben angekommen sind, und nicht dem Mindfuck anheim gefallen sind, dann müssen wir uns erstmal orientieren.
Ich reise immer zu meinem Kraftplatz, welcher auch mein Ausgangspunkt ist. Dieser Ort wurde bereits von anderen Personen bereist, welche ihn genau so wahrnahmen wie ich es auch tue.

Dies sind grundlegende Topographische Begebenheiten welche wir alle auf eine mehr oder weniger gleiche Art und weise wahrnehmen.
Kommen jedoch Wesenheiten hinzu, beginnt das Gehirn diese nach den eigenen Wahrnehmungssymbolen zu übersetzen.
Für einen Zaunreiter mag es die Göttin sein welche sich dort zeigt, für einen Christen ist es vielleicht Maria persönlich und für einen Atheisten (auch diese gibt es unter den magisch arbeitenden Menschen) mag es einfach ein sehr reiner, hoch stehender, wissender und wohlwollender weiblicher Geist sein.

Alle nehmen das gleiche wahr, bzw. nehmen die gleiche Kernaussage wahr, nur eben in ihrer eigenen „Sprache“.

Ich denke du dürftest nun verstanden haben was Wahrnehmung ist und wie sie funktioniert.

Nun zum Mindfuck

Lieber Mindfuck als gar keinen Sex.

Ok, Spaß beiseite.

Tja, was wenn das was wir meinen Wahrzunehmen gar nicht da ist, sondern von uns aus da hin projiziert wurde?

Dann sollten wir wirklich ehrlich zu uns sein, uns Mittel zum verifizieren zulegen, und wirklich mal nach den Beweggründen suchen, warum wir das gemacht haben.

Mindfuck passiert oft dann, wenn wir uns selbst überschätzen, nicht genügen Abstand zu einem Thema haben und der Wunsch eher Vater des Gedanken ist als alles andere.

Beispielsweise eine schamanische Reise:

Eine Person reist zum Thema ihres persönlichen Weges, da sie diesen näher durchleuchten und erfahren möchte.
Die Person reist also los, im Kopf schon tausender toller Möglichkeiten die sie drüben vorfinden könnte.

Sie kommt also an, macht sich auf dem weg zu einer Instanz die sie meint befragen zu können und hört dann da, dass sie was ganz Tolles, Außergewöhnliches und Auserwähltes ist.

Nun ja, es besteht sicherlich die Möglichkeit dass dem Tatsächlich so ist, dann würde sich dies aber schon meist vorher in Form von bestimmten Zeichen und Begebenheiten dargestellt haben und man müsste nicht krampfhaft nach dem Lebensberechtigungsschein suchen um sein Selbstwertgefühl zu polieren.

In den meisten Fällen ist es so, dass die Person nicht gereist ist, sondern sich einen Film gefahren hat.

Warum ist dies passiert?

Sehen wir uns die Person mal etwas genauer an:

Das Selbstwertgefühl der Person ist nicht sonderlich ausgeprägt. Im Alltäglichen Leben bringt sie nichts gescheites zu Stande, das Sozialleben ist mehr als flach, persönliche Fähigkeiten die sie im Berufsleben einbringen könnte sind nicht vorhanden oder werden nicht genutzt, ein ausgeprägter Profilierungsdrang liegt vor und zudem, um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen flüchtet sich die Person gerne mal in Phantasiewelten um dem ganzen Leben zu entfliehen.

Bei solchen Personen kann man erschreckend oft Mindfuck feststellen. Eben weil die genannten Probleme vorliegen.

Darf ich nicht spirituell arbeiten solange mein Selbstwertgefühl im Keller ist?

Nein, das soll es sicherlich nicht heißen, gemeint ist damit viel mehr, dass ich zusehe, dass mein alltägliches Leben, welches als Basis und Fundament für spirituelles wirken dienen muss, stabil ist, man ausgeglichen ist, sich einigermaßen Gesund ernährt, vielleicht ggf. Sport macht, Sozial nicht vollkommen für den Allerwertesten ist (es soll auch sehr gute Zaunreiter/Schamanen/ Hexen/ Magier/ whatever geben welche menschlich betrachtet unzumutbar sind, das ist aber ein anderes Thema), sich die Spiritualität nicht zum Selbstzweck und dem Zweck der Selbsterhöhung betreibt und sich regelmäßig erdet und dafür sorgt. Das ganze heißt nicht, dass du nicht spirituell/schamagisch unterwegs sein darfst/ sollst wenn du Probleme zu meistern hast, chronisch erkrankt bist oder ähnliches. Das heißt schlicht, dass du für dich in deinem Leben darauf achten solltest, dass du so ausgeglichen wie möglich bist.

Dies kann man meist schon mit einem ausgewogenen Lebensstil bewerkstelligen.
Dazu ist es auch mehr als nur Sinnvoll, seine Ergebnisse zu überprüfen.
Klar sollte man Spiritualität in erster Hinsicht für und mit sich betreiben, doch Prüfungen der eigenen Fähigkeiten sollten häufig vorgenommen werden, damit man sich selbst nichts vormacht.
Dies kann dadurch passieren, dass man seine Zauber genauestens Dokumentiert und entsprechende Erfolge aber vor allem auch Misserfolge verzeichnet, damit man daran arbeiten kann, und auch, grade im Umgang mit anderen Menschen, sein können prüft, ob das erwünschte auch wirklich eintritt und man sich nichts schön redet oder so lange rumdeutet bis es passt, denn dann betrügt man sich selbst und das nicht zu knapp.

Doch wie kann man Mindfuck vorbeugen?

Einerseits durch oben genannte Punkte des Lebensstils. Des Weiteren ist es auch Sinnvoll und wichtig sich regelmäßig zu erden und zu zentrieren, regelmäßig Reinigungsübungen und oder Rituale macht, eine Divinationstechnik erlernt, mit welcher man seinen Erfolg oder Misserfolg verifiziert und durchleuchtet, genug Abstand vom Thema der Arbeit hat und zudem mit klarem Kopf an die Sache ran geht.

Das heißt, dass, wenn du eine Reise zu einem Thema machen willst, dass du dich vorher, bei den vorbereitenden Reinigungen von allen Gedanken zum Thema befreist, aber auch, wenn du merkst, dass du es nicht kannst, erstmal die Finger von der Reise lässt.

Erden und zentrieren habe ich bereits genannt, diese Übungen helfen auch einen klaren Kopf zu bekommen.

Wenn du über das Glück verfügst Gleichgesinnte zu haben, die von deiner Beschäftigung mit Magie und dergleichen wissen, und sich darüber hinaus auch noch damit auseinandersetzen, dann macht zusammen zu einem Thema eine Arbeit, sei dies eine Reise, eine Orakelei oder ähnliches, dann könnt ihr zusammen eure Ergebnisse überprüfen und nach potentiellen Fehlerquellen suchen und diese ausmerzen.

Ebenfalls sehr hilfreich ist bei wichtigen Themen andere „drauf gucken“ zu lassen.
Wie die Leute das machen, ob via schamanischer Reise, Tarotkarten oder sonstiger Technik wo Wissen und Erfahrung besteht ist egal. Wichtig ist der „nicht gefärbte“ Blick von Außen.

Hinzu kommt, dass zur magischen Arbeit, gleich welcher Art sie ist, erstmal ein langes und ausgiebiges Training dazu gehört. Ohne die Grundkenntnisse zu beherrschen kannst du keine fortgeschrittenen Aufgaben erfüllen.

Wichtig ist halt immer die schonungslose Ehrlichkeit, zu sich selbst aber auch zu anderen.
Du musst dir halt eingestehen können, dass du Fehlerhaft bist, nicht alles können und noch weniger alles wissen kannst. Wäre dem doch so, dann bräuchtest du nicht die Magie oder ähnliches als Krücken, denn dann wärest du ein leibhaftiger und voll erwachter Avatar.

Ich bin der festen Überzeugung, und das bestätigt mir auch meine bisherigen Arbeit, dass, wenn eine magische Arbeit, wie eine schamanische Reise, eine Divination oder dergleichen gut vorbereitet ist, vorher gründlich gereinigt (innen und außen) wurde, man geerdet und zentriert ist, sowie sein Ziel klar vor Augen hat, aber dennoch genügend Distanz dazu hat und man zu allem dazu noch sehr Ehrlich ist, dann kann eigentlich nicht viel schief gehen.
Auf einem Blog ging es heute darum, wie man unterscheidet was echt ist und was nicht, was innerhalb der eigenen Person und was ausserhalb der eigenen Person passiert.

Das ganze ist natürlich nicht leicht und schon gar nicht pauschal zu beantworten. Zumindest für mich nicht.
Obige Texte habe ich vor Jahren geschrieben. Heute würde ich sie ein wenig ander schreiben und manches anders formulieren, aber grundsätzlich sind sie nicht ganz verkehrt😉

Für mich, in meiner eigenen Praxis, als auch in der Arbeit mit Klienten und Schüler/inne/n ist es so, dass ich die Wirksamkeit besonders hervor hebe.
Hat meine Arbeit den gewünschten Effekt gebracht, ist es wirksam und somit wahr. Das sagt aber noch nicht ob es inneres oder äußeres war.

Ganz ehrlich, zu 100% kann und wird man es NIE wirklich beantworten können. Meiner Meinung nach muss man das aber auch nicht wirklich.

Was Wesenheiten betrifft ist es so, dass ich ganz zu Anfang meines Weges dachte und versucht habe zu denken, dass es alles Teile meiner Selbst sind welche ich als äußere Kräfte wahrnehme. Es Archetypen sind, Persönlichkeitsanteile auf die ich anders vielleicht keinen Zugriff habe oder ähnliches, doch als ich mehr und mehr mit schamanischen Praktiken zu tun bekam und sich meine eigene Praxis immer weiter in die schamanische Richtung verschob (zu Anfang war es zeremonielle Magie, schnell abgelöst von „Wicca“ (nicht initiatorisch)), merkte ich doch sehr schnell dass die Kräfte mit denen man zu tun hat, wenn man denn wirklich mit ihnen zu tun hat, äussere Kräfte sind.
Eigenständige Wesen mit eigenem Willen und eigener Persönlichkeit.
Weder haben die gemacht was ich wollte, noch konnte ich sie steuern oder herbeirufen wie es mir beliebte. Entweder sie folgtem meinem Ruf oder sie folgten eben nicht. Es lag oft an mir ihre Reiche aufzusuchen um mit ihnen in Kontakt zu kommen, mit ihnen reden zu können und von ihnen zu lernen oder Wissen zu holen.

So richtig bewusst wurde es mir, als ich Kontakt mit anderen Praktizierenden bekam, welche zT mit den gleichen Wesenheiten zu tun hatten und sich die Wahrnehmung als auch die Erlebnisse zu bestimmten Themen oder Zeiten ähnelten und manchmal regelrecht glichen. (Frag mal einen Pan Devotee nach spontanen Erlebnissen im Wald…fast alle werden verschmitzt grinsen, denn das macht Pan eben aus)

Das ganze beschränkte sich auch nicht nur darauf wie man die Wesenheit im Ritual erlebt oder sieht, sondern erstreckt sich auch und im besonderen auf Einzelheiten, Kleinigkeiten, bestimmte Merkmale welche einem erst dann wirklich auffallen wenn man häufiger mit ihnen zu tun hat.

Ich selber gehöre zur Sorte Paranoiker, „sich-selbst-erstmal-nicht-so-sehr-glauber“ und erstmal abwarten und nach Verifikation schauen als zu glauben und mich rein zu stürzen.

Was ich in meiner Arbeit, sei sie spontan oder geplant, bewusst oder passiert, erlebe, sehe, erfahre, das lasse ich erstmal so stehen. Dann beginnt die Recherche. Bestätigt sich da was passiert ist, gibt es vielleicht bekannte Mythen, Geschichten oder andere Dinge die es verifizieren, dann lasse ich mich schonmal eher drauf ein.
Ebenso wichtig: Erfahre ich etwas neues, was ich mir vorher nicht denken konnte/ gelesen/ gehört habe oder bekomme ich immer nur Bestätigung?

Nichts gegen Bestätigung, die ist auch wichtig und wertvoll, doch wenn ich zu einem Thema eine Arbeit mache und nur sehe/ höre was ich eh weiß, dann ist das für mich zu dünn/ unaussagekräftig und es riecht mir für mich zu sehr nach „Film gefahren“ als dass es saubere Arbeit wäre.

Saubere Arbeit:
Ein Setting welches sicher stellt dass der Rahmen der ist den ich brauche um in den für die Arbeit notwendigen Zustand zu kommen (bspw. Trance), der einschließt dass ich als auch der Raum gut vorbereitet sind etc.
Ebenso bedeutet es aber auch, wenn „es passiert“ (sei es im Wald, spontan oder sonstwie), dass ich mein „Handwerkszeug“ kenne, meine Techniken sitzen und erprobt sind usw.usf.
Eina nderes verdammt wichtiges Element sind Dinge, welche ich als Schlüsselreiz bezeichne. Diese stellen sich im Laufe der Zeit ein wenn man schon etwas an Erfahrung gesammelt hat und vergleiche ziehen kann, wenn man Erlebnisse hatte die unumstößlich echt waren, wo man einfach WEISS dass es so ist wie es passierte.

Beispielsweise immer einen kalten rechten Fuß, einen Druck in den Ellbogen, kühle Stirn und surrende Ohren (nur beispiele).

Diese Merkmale, wenn man sie beachtet geben einem schonmal deutliche Hinweise auf den Grad der „Echtheit“ der Sache. Fehlt das ganz ist es sehr wahrscheinlich, dass es entweder ne ganz ganz dünne Arbeit (arbeit meint hier eben nichtalltägliches wirken/erleben) war oder aber komplett mindgefucked.

Erfahre ich komplett neues bei meiner Arbeit, dann kann ich drangehen zu prüfen.
Wurde mir zB ein Kraut gezeigt welches bei meinem Thema helfen soll, dann kann ich diese Informationen einfach prüfen indem ich nachschlage oder mich im Netz umsehe.

Wurde mir ein Ort gezeigt wo sich etwas bestimmtes befindet, dann gehe ich dahin und gucke. Wurde etwas konkretes angesagt dass manifest werden wird, dann sollte es passieren. Wenn nicht ist wieder Ursachenforschung angesagt (war das Setting sauber, war ich mit genug Abstand bei der Sache) und ähnliches mehr.

Innere oder äußere Wesenheit?!

Es gibt Paradigmen die sagen, dass alle Wesenheit Aspekte deiner Selbst sind.
Es gibt Paradigmen die sagen, dass alle Wesenheiten eigenständige Persönlichkeiten sind.
Es gibt Paradigmen die sagen, dass alle Wesenheiten lug und trug sind.
Es gibt Paradigmen die sagen, dass alle Wesenheiten Aspekte einer „Großwesenheit“ sind.
Es gibt Paradigmen wie es Sand am Meer gibt.

Ich für mich habe es aufgegeben ein Paradigma „fahren“ zu wollen, denn es passt eben nicht mit meiner Wahrnehmung überein. Zumindest nie zu 100% und ich versuche auch nicht mehr dies zu erzwingen.

Generell sind für mich Wesenheiten, so sie sich immer wieder bestätigt haben, durch Erlebnisse und Austausch mit anderen verifiziert haben, ich neues erfahren habe und gänzlich unbekanntes erlebt habe, welches ich ihm hier verifizieren konnte (google ist der freund schamanisch arbeitender^^), sie sich nicht steuern, manipulieren, beeinflussen, kommandieren oder sonstiges lassen, welche mir helfen, Dinge manifestieren, eben Austausch, Kommunikation und Wirksame Arbeit wie auch Erfolge haben passieren lassen echte Wesenheiten.

Man braucht natürlich Zeit, Aufwand, Engagement und Geduld dazu, aber man lernt mit der Zeit wer was ist und wer was nicht ist.
Das Gefühl ist ein anderes. Die Schlüsselreize sind unterschiedlich, die Ergebnisse anders.

Ein weiteres Beispiel (auch wenn es nun schon ein Mammuttext ist und ich vor ner Std ins Bett wollte…)

In meiner Therapie arbeiten wir viel mit Egostates. Das sind, kurz gesagt, Anteile meiner Persönlichkeit, welche sich entwickelt haben aufgrund von Erlebnissen, Erfahrungen und mehr. Die sind alle Ich.
Mit denen kommuniziere ich auch und erfahre/lerne/verstehe was ich vorher nicht verstand. Aber ich habe dabei keinerlei Schlüsselreize wie ich sie habe wenn ich mit einem meiner Verbündeten kommuniziere.
Andere erleben meine Egostates nicht bzw. nur die Auswirkungen dieser wenn die die Kontrolle übernehmen (bspw. wenn der Paranoiker unterwegs ist). Das bin dann immernoch Ich nur eben von dieser oder jener Summe an Erfahrungen innerhalb eines Themas bestimmt.
Meine Verbündeten hingegen können von anderen (so sie gut und fähig sind, ihr Handwerk verstehen und damit leben können ggf. eine gewischt zu bekommen) wahrgenommen werden, sie können ebenso mit ihnen kommunizieren und Dinge erfahren die sie vorher nicht wussten.

Das ist es wie ich unterscheide wer außen und wer innen ist.

Grundsätzlich bin ich jemand, der gerne auch im schamagischen Bereich mit inneren Anteilen arbeitet. Aber das ist eben klar zu trennen.
Will ich, oder ein Klient/ Schüler, mit einem verletzten Anteil seiner selbst arbeiten um diesem Heilung o.ä. zu bringen, dann brauchen wir kein Setting wie wir es für eine Evokation aufbauen würden.
Geht es aber darum eine Wesenheit zu rufen um mit ihr zu arbeiten, dann ist das Setting notwendig um sicher und sauber arbeiten zu können, um es überhaupt möglich zu machen.

Das wiederum heißt nicht, dass man nur in bestimmten Settings mit Wesenheiten arbeiten kann, man kann, besonders wenn sich ein gewisser Kontakt etabliert hat, aber darum geht es grade nicht.

So, für heute genug Verwirrung gestiftet.
Wenn noch Klarheiten übrig geblieben sind, nutze die Kommentarfunktion und hau sie mir um die Ohren und ich werde mich bemühen weitere Verwirrung zu stifen :v