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Mit Hexenkraft die Welt verändern

Heute morgen erhielt ich folgende Nachricht:

Ich habe gestern abend mit Zsuzsanna Budapest gechattet und im Gespräch kam die Idee auf, wegen der rückwärts gewandten Kräfte, die derzeit weltweit am Werk sind und die gegen Freiheit und Gleichheit wirken, unsere Magie wirken zu lassen. Um wirkungsvoller zu sein, sollte unsere Kraft gebündelt werden, d.h. wer mitmachen mag, sollte einmal im Monat bei der schmalen Sichel des neuen Mondes seine Bitten/Wünsche/Gebete für die Sache „in den Wind flüstern“ und eine Kerze entzünden. Als Kerzenfarbe schlägt Zsuzsanna lila vor … Ich teile diese Idee, weil ich dafür bin, dass sie sich verbreitet. Wer mitmachen will, macht mit und/oder kopiert diesen Text und teilt ihn, wer nicht mitmachen will, lässt es einfach.

 

Auf so manchem Blog, in diversen Gesprächen und auch auf FB begegnet man in letzter Zeit immer wieder diesem Thema.
Die Zeit in welcher wir leben ist schwierig. Ein unreifes erwachsenes Kind voller Gier, Menschenhass, Rassismus und Narzissmus treibt in den USA ein grausames Spiel mit anderen bösen Menschen.
In den Niederlanden sind die Nazis stark, wie auch in Frankreich und hier in Deutschland ist es an vielen Orten ebenfalls verdammt braun.
Das darf nichthingenommen werden.

Wenn wir eines von Aradia lernen können, dann dass wir die Felder auf denen die Unterdrücker ihren Hass sähen wollen unfruchtbar machen müssen, sie vernichten müssen/ komplett entmachten müssen, Gemeinschaften stärken, welche im Gedanken des „Macht für“ leben und das Leben ehren und erhalten wollen.
Lasst uns das Hexenfeuer in uns schüren, die Kräfte in uns und um uns herum bündeln und sammeln um die Kraft auszusenden, welche die Welt zu einem besseren Ort macht, damit ein jede/r glücklich, zufrieden und vor allem FREI leben kann.

Wenn ich sehe, dass das wofür Generationen vor uns gekämpft haben, auf die Straße gingen und zum Teil ihr Leben ließen, damit wir heute frei leben können von Machthabern, Unterdrückern und gierigen Despoten mit Füßen getreten wird, Stimmen laut werden dass alles was nicht heterosexuell, christlich und weiß ist verboten gehört, dann bekomme ich Wut, Zorn, möchte zerstören, entmachten und solches Gesindel an ihrem eigenen Gift verenden sehen.

Der Ägishjalmur, ein isländisches Zauberzeichen wird/wurde ebenfalls benutzt um Machtmissbrauch zu verhindern, dass die Mächtigen ihre Macht nicht missbrauchen können.

Das sind zwar sowohl Mittelmeer als auch nordische Symbole/Kräfte, aber ich glaube, dass der Verbund aus diversen Quellen nicht schaden kann um den Zauber zu weben.

Grundsätzlich geht es zwar um den Zauber oben, welcher von Zsuzsanna Budapest im Umlauf gebracht wurde, aber wenn jeder nach Gefühl, anregung durch die eigenen Geister und ähnlichem das ganze gestaltet, kann sich ein kraftvoller Zauber entfaltend er in seiner Wirkung sicher nicht unterschätzt werden sollte.

 

Vom Feuer

Heute am späten Nachmittag kamen mir ein paar Gedanken.
Der Geist wird so oft mit einem Feuer verglichen, was uns inspiriert entzündet uns innerlich mit einem Feuer der Begeisterung des Enthuisasmus.
Aber, alleine dass es beginnt zu brennen, damit ist es nicht getan, es muß auch genährt werden.

Ich merke das immer wieder, sowohl im kreativen als auch spirituellen Bereich, die für mich beide sehr eng miteinander verbunden sind, sich gegenseitig bedingen, dass es unablässig ist, dieses Feuer zu nähren.

Klar, ich habe hier oder da ein paar tolle Erlebnisse, etwas inspirierendes und lebe das aus. Danach ist das Werk oder die Tat fertig, vollendet und das war es erstmal.
Und dann besteht die Gefahr der Flaute.

Etwas fehlt, es wird trist, vielleicht sogar dunkel in uns. Wir suchen, kommena ber nicht drauf. Und dann realisieren wir irgendwann was los ist. Aber, wie ein Feuer entfachen wenn kein Brennmaterial da ist?
Woraus den Funken gewinnen?

Ich betone immer wieder die Wichtigkeit in der Regelmäßigkeit des praktizierens. Sei es Mediation, Ritual, „Devotion“ (ich finde das englische Wort transportiert mehr noch was ich meine als das deutsche Hingabe), schamanische Praxis, aber auch Kunst, musisches Schaffen und mehr.
Dieses kontinuierliche tun sorgt dafür dass unser Feuer, sei es nun die „Witchflame“, das Feuer der Inspiration oder das Feuer welches wir vom Himmel „stehlen“ (ich glaube eher dass es o gedacht ist, dass wir es uns regelmäßig holen sollen/dürfen), nicht erlischt, niederbrennt und uns ausbrennt.

Sicher, manchmal brennt es uns aus, verzehrt uns selbst und es bleibt nur Asche zurück, aber doch auch nur um dem Schöpfungsprozess, der Selbsterneuerung, dem Phönix gleich, die Möglichkeit zu geben neu aufzuerstehen.

Ja, das ist echt pathetisches Geschwaller, ich bekomm es grad nicht runterreduziert auf Alltagssprache, vielleicht will ein Teil von mir das auch nicht.
Aber ich für mich verstehe nun warum ich immer so viel praktiziert habe, so viel gemacht ausprobiert und gewirkt habe. Denn, wenn das Feuer ausgeht, man selbst im Prozess des verbennens war und sich dann von außen löschen lässt, dauert es ewig bis man wieder die Rahmenbedingungen geschaffen hat, damit das Feuer brennen kann, überhaupt erst wieder ein Funke geschaffen werden kann und das Feuer Nahrung hat.

Ich bin noch lange nicht durch meinen „Herd“ neu zu errichten, vielleicht brenne ich grade auch nur durch um aus meiner Asche aufzustehen. Es ist mir gleich wenn ich ehrlich bin. Was mir nicht gleich ist, ist die Tatsache, dass da wieder etwas ist was ich fühle,s ehe, erfahre, mich bewegt, entflammt.

Es ist ein wenig wie das Orm von Hildegunst von Mythenmetz, der Kuss der Muse, der Inspirationspartikel welcher mich mit voller Wucht getroffen hat, Awen welches mich inspiriert, oder vielleicht auch einfach nur ein Sandkorn welches nach genügend schütteln das Getriebe verlassen hat.
Und es ist guuuuut.

Eigentlich

bin ich grade dabei meine Bude auf Vordermann zu bringen, hatte aber gleichzeitig einen urgenialen Chat mit jemandem, die ich eigentlich nicht kenne, halt FB, hier und da mal was geredet, aber nie in die Tiefe gehend oder so.
Ja, das hattenw ir jetzt und da waren Erleuchtungsperlen bei und Wege zum Orm und überhaupt.

Kleiner Auszug:
„Mach es dir nur dann schwer, wenn der Nutzen mindestens eine Tonne wiegt.“

Und Erinnerungen an zwei meiner Gurus aus Teeniezeiten:

„Bunt ist das Dasein und granatenstark. Hoschi!“

Und nach wenigen Minuten attestierte sie mir ein Schreiber und Psychodoc Gen. So ganz von außen ohne mich zu kennen beschrieb sie dann doch sehr zielgenau was ich seit Jahren immer wieder höre. Erzählte dann von meiner Blockade und gab mir was an die Hand was einfach nur genial ist und so sehr dem entspricht was ich lange fühle, aber mich entweder nie getraut habe oder den toxischen Menschen meiner Vergangenheit, denen ich leider zu viel Zutritt in meine Welt gewährt habe, mehr Gewicht gab als meinem gefühl. Gibbet nimmer.

Wenn ich mich jetzt schon ganz bewusst in eine Turm-Gehängter Phase gestürzt habe, dann diesmal auch richtig nämlich so wie es in mir drin wirklich ist und nicht angepasst, destruktiven Mustern folgend und getreu der ach so tollen Prägung. So nicht mehr!

Bäm! Geil! Voll gut grade.

An V. und C. ich meld mich bei euch, will das schon länger, aber war bisher nie so recht in der Lage zu schreiben ohne zu jallern, drum habt ihr nichts gehört. Ihr seid nicht vergessen, nur will ich euch nicht belasten mit doofer Schreibe meinerseits. Ich hoffe euch geht es soweit gut.

Das alte Jahr endete mit dem Zeichen der Fülle,
das neue Jahr beginnt unter dem Zeichen der Geißel.
Alte Zöpfe werden abgeschnitten,
das was ich finde werde ich sammeln,
das gesammelte entlassen.
Mit einfachen Schuhen den Weg gehen,
Ziele erreichen an die ich nicht denke,
dadurch aber ankommen.

Grade eben hielt ich mein Vollmondritual ab.
Das erste in diesem neuen Kalenderjahr.
Bei der Anrufung der Elemente wurde mir das ein oder andere mitgeteilt und ein Kampf den ich schon lange kämpfe scheint in eine neue Phase überzugehen.

Vor einigen Jahren gab Hekate mir die Aufgabe ein Orakel zu erstellen, mit Zeichen ihrer Epitheta. Jeden Vollmond ziehe ich eines davon und bisher, auch wenn nicht ganz deutlich zu Anfang, bestätigten sie sich doch immer wieder auf erstaunliche Weise, auch wenn das Verstehen manches mal erst retrospektiv einsetzte.
Macht nichts, man lernt ja trotzdem wenn man lernen will.

Ich bin niemand der sich irgendwelche Vorsätze für fixe Zeitpunkte setzt, die sind generell zum scheitern verurteilt und halten teilweise nichtmal den Tag an dem es starten soll, weshalb ich eher im Moment des Erkennens zusehe dass ich entsprechende Bahnen lege und Weichen stelle um langfristig Erfolg zu haben. Zumindest ist das der Weg der sich immer wieder bestätigt hat.

Wenn ich mir die Weisung des heutigen Rituals so ansehe und das mit den Orakeln der Samhain Nacht vergleiche, wo mir die Königin der Schwerter als auch Laguz in die Hände fielen, dann scheine ich zumindest grob in die richtige Richtung zu gehen, auch wenn ich oftmals vor lauter Bäumen den Wald nicht sehe. Das sind dann die Zeiten wo ich weiß, dass mir das richtige schon zum richtigen Zeitpunkt vor die Füße fällt.
Sei es eine Aussage von jemandem, ein Lied was mich anspricht, ein Bild, ein Traum oder ähnliches.

Seit ein paar Jahren, ausgelöst durch toxische Menschen auf die ich mich eingelassen habe, mangelndes Vertrauen in mich selbst, Krankheit und Kopfgeburten ist vieles auf meinem Weg nicht mehr so leicht wie es mal war. Ob es je mals wieder so sein wird weiß ich nicht und ich versuche es auch weitestgehend unbeachtet zu lassen und mich auf das zu konzentrieren was da ist, zu nutzen was ich habe und zu gucken wo es mich hinführt. Ist allemal besser als über verschütteten Wein zu trauern.

Auch wenn die Welt sich da draußen grade zusehends verdunkelt. Böse Menschen an die Macht kommen oder an ihr sind, braunes Gesocks überall in der Politik Raum gewinnt und die Grundstimmung aggressiver und trostloser erscheint, habe ich in mir dennoch Hoffnung, denn im kleinen sehe ich immer häufiger dass sich Menschen zusammen tun, Gruppen enger zusammen wachsen in denen es um wirklichen Austausch, Zusammenhalt und ein Gemeinschaftsgefühl geht. Viele streben nach mehr Einfachheit, mehr Autentizität und vor allem mehr Zufriedenheit statt nach mehr von allem.
Ob es ausreicht weiß ich nicht, das kann und will ich auch nicht beurteilen, aber es gefällt mir. Egal wie dunkel es ist, solang irgendwo noch eine Kerze brennt, ist Hoffnung.

 

Fast vorbei

Fast ist es vorbei, dieses für viel zu viele Menschen schwere, entbehrungsreiche, anstrengende, fordernde und zum Teil dunkle Jahr.
Ich weiß nicht was los war, aber sowas habe ich echt noch nicht erlebt. So viele Menschen haben in diesem Jahr sehr gelitten, viele Kämpfe ausfechten müssen und große Preise für das überleben zahlen müssen.
Sicher, es gab auch positives, aber, alles in allem, in jedem Bereich des Lebens hat es gewaltig gerummst.
Es kann nur besser werden.
Sicher, es ist naiv zu glauben, dass ein schlichter Jahreswechsel so viel Veränderung bringt. Wir leben schließlich in „interessanten Zeiten“, aber ein Teil von mir will daran glauben, dass es im kommenden Jahr für uns alle wieder leichter, schöner und vor allem nicht mehr so schmerzhaft auf allen Ebenen ist.

Ich habe ein paar wirklich schöne Dinge erlebt, keine Frage, aber auch ich habe Phasen gehabt, teilweise über Monate, da ging einfach kaum bis gar nichts. Wären die Kinder nicht, ich hätte wohl weitaus mehr vor mich hin vegetiert als ohnehin schon. Sie bringen mich täglich auf Trab, auch wenn ich nicht kann oder nicht will, oder beides.
Wenn ich mir das Leben von Freunden ansehe, ist kaum einer dabei wo es nicht zu großen Theman kam. Manchmesmal haben sich Themen zugespitzt, bei anderen wurde es einfach untragbar, wiederum andere haben einfach die Kacke am Dampfen gehabt

Euch wünsche ich, einer/m jeder/m von euch, dass 2017 voller Schönheit, Wärme, Glück, Zufriedenheit, Erfüllung und Reichtum auf allen Ebenen ist. Gelingt was ihr euch vornehmt, gutes mehr wird, schlechtes abnimmt, ihr Ziele erreicht und Träume lebt.

Frust zum Fest

Wie jedes Jahr ist es auch in diesem Jahr so, dass besonders zur Weihnachtszeit ne Menge in mir hochkommt.
In manchen Jahren waren es heftigste Flashbacks, besonders in jenen wo ich mich dauerhaft in toxischer Gesellschaft befand, aber auch um diese, doch sehr heuchlerische, Zeit durch all die Trigger die einem begegnen.
Mein bevorstehender Geburtstag trägt da auch noch sein übriges dazu bei…ich würd grad also gern auswandern, irgendwo wo es warm ist, mich niemand kennt, ich mich um nichts kümmern muß und mir nichts im Nacken hängt.

Heute fuhr ich mit meinen Jungs zu meiner Oma. Der Mutter, meiner Mutter. Das triggert eh immer wieder. Heute aber zusätzlich dadurch, dass auch meine Tante da war. Diese Frau kann mich auf den Tod nicht ausstehen, bin ich doch böser Heide und somit in ihren Augen ein Mensch unterster Klasse und einfach nur falsch in meinem Wesen.

Drauf geschissen. Aber, diese ganzen passiv-aggressiven unterschwelligen Spitzen die sie versuchte auszuteilen nerven. Doch in diesem Jahr haben sie nicht getroffen. Es gelang mir diese geschickt und zutiefst freundlich zurück zu senden, wass sie nicht nur einmal Sprachlos gemacht hat.

Glücklicherweise war der Besuch dadurch limitiert, dass sie in die Kirche fuhren, somit konnten wir nach knapp 2 Std wieder aufbrechen und unser eigenes Weihnachten zelebrieren.

Aber es ist wie es ist, seit Tagen schon bin ich extrem nah am Wasser gebaut, eine Welle nach der anderen schwappt über mich und droht mich zu ertränken. Hätte ich nicht all die erarbeiteten Strategien, ich befürchte ich wäre schon wieder untergegangen wie die Jahre zuvor.

Ich bin froh, wenn die Jungs in ein paar Tagen bei ihrer Mutter sind und ich mich zumindest für 2 Tage nur um mich zu kümmern brauche und mir ein bischen von dem geben kann was ich so dringend brauche. Ruhe, nach Möglichkeit etwas Schlaf, Entspannung und einfach mal nicht reden müssen, niemandem zuhören und vor allem keinen Zeitplan zu haben.

Seit 3 Wochen staubt mein Ahnenaltar ein. Es ist mir wichtig meine Altäre sauber und ordentlich zu haben. Das Wasser für die Geister stets frisch zu halten und die Opfergaben regelmäßig zu erneuern, aber im Moment klappt es nicht wirklich. Die letzten Tage bin ich einfach zu platt und fertig um mich aufzuraffen, das stört mich gewaltig.

Die neue Hekate Figur welche ich mir gönnte hat bisher lediglich eine Reinigung erfahren, noch keine Beseelung, was mich ebenfalls fuchsig macht. Von täglicher nennenswerter Praxis brauchen wir grad gar nicht anzufangen. Es kann also nur besser werden.

Ich wünsche euch jedenfalls, dass ihr angenehme Tage habt, einen Ort an dem ihr sein wollt, oder zumindest einen in der Hinterhand, zu dem ihr könnt wenn ihr wollt und dass ihr diese Tage unbeschadet übersteht.

Ich bin nicht alleine

Ich habe ein paar wirklich enge Freunde, damit habe ich schon eine ganze Menge.
Meine Söhne sind in meinem Leben, verbringen fast jeden Tag ihres Lebens von Geburt an mit und bei mir, was mich verdammt reich macht.
Da ist seit einiger Zeit Familie, Blutsverwandschaft, was mir gut tut, mich freut, aber auch verängstigt, schmerzt und verwirrt, was wohl dazu gehört wenn man 32 Jahre durchs Leben ging ohne ein Gefühl von Familie zu haben.
Ein paar Bekannte die ich wirklich mag und mit denen ich auch gerne Zeit verbringe.

Und doch fühle ich mich alleine.
Seit einigen Wochen schlafe ich noch weit weniger als ohnehin schon.
Gesunden Schlaf kenne ich nicht, habe ich nie gehabt und werde ich vermutlich auch nie haben, damit habe ich mich arrangiert.
Aber seit gut 4 Wochen oder noch länger komme ich im Schnitt auf ca. 3 Std Schlaf pro Nacht.
Das ist auch der Grund warum es hier so still ist in letzter Zeit, da sind zwar Themen über die ich bloggen will, aber die Kraft reicht nicht.

Körperlich schlägt es sich derzeit auch weitaus stärker als sonst.
Meine Neurodermitis bricht wieder aus. Meine rechte Augenbraue ist nur noch halb da, meine Kopfhaut ist voller offener Stellen und mir gehen die Haare aus.
Ein Schub nach dem anderen, die linke Hand fühlt noch weniger als zuvor, ich bin zerstreut, unkonzentriert und fahrig. In kurzen Momenten aber auch extrem hyperaktiv, was ich dann nutze um meinen Haushalt in Ordnung zu bringen und mich um Dinge zu kümmern die ich sonst einfach nicht schaffe.

Aber auch die Depressionen sind dadurch wieder stärker, das Gefühl der Minderwertigkeit, der Wertlosigkeit nach Erfüllung meiner Rolle als Vater.
Düstere Gedanken über meine Zukunft sind an der Tagesordnung. Mir fällt es noch schwerer als sonst über das zu reden was in mir vorgeht. Hier und da platzt es raus, meist in Gesprächen über andere Dinge mit Menschen die mir wirklich wichtig sind, weswegen ich mich dann wieder schlecht fühle und einmal mehr meinen Mund halte, wohl wissend dass es grade bei diesen Menschen Ok ist.

Meine Therapeutin empfiehlt dass ich mal in eine Klinik gehe, was aus vielen Gründen erstmal sehr schwierig und derzeit nicht gut ist. Der kleine ist in der Schule abgesackt, weil sein ADHS neue Formen angenommen hat und ich da gucken muß, dass er den Sprung in die Realschule schafft. Es liegt da nicht am können, es liegt am Sozialverhalten was ihm einiges verbaut. Der große pubertiert wie sonst was, ist aber soweit in der Reihe.

Ich will ihnen ein guter Vater sein, der dafür sorgt dass sie zu glücklichen Erwachsenen werden die ihr Leben so leben dass es sie glücklich macht, ohne dass sie aufgrund meiner abgefuckten Gesundheit Verhaltensstrategien entwickeln die ihnen den Lebensweg erschweren. Manchmal weiß ich nicht ob ich das auch nur im Ansatz auf die Reihe bekomme.

Ich will für meine Freunde da sein, schaffe es grade aber nichtmal für mich da zu sein, weil ich derzeit keine Ahnung mehr habe was ich machen, verändern oder lassen soll/ kann um meinen Zustand zu verbessern oder zumindest abzumildern.

In den Phasen des massiven Schalfentzugs habe ich normalerweise nach ner gewissen Zeit, wenn sanfte Sachen nicht halfen zu einem speziellen Highlkraut gegriffen und es regelte sich, aber nachdem ich jetzt die Tage eine größere Menge davon zu mir nahm und dennoch die ganze Nacht wach lag, funktioniert selbst das nicht.

Heute war ich zum Karten legen im Laden. Habe den Leuten wirklich gut helfen können und manche von ihnen, bis auf 3 waren es nur neue Leute, wirklich erstaunt, da es so gut und hilfreich für sie war.
Als ich nach Hause kam, aß ich etwas, packte die Hekatestatue aus welche ich mir schenkte und legte mich für 2 Std ins Bett und schlief tatsächlich. Danach ging es mir aber nicht besser  und jetzt sitze ich schon wieder hier und frage mich ob es überhaupt Sinn macht gleich ins Bett zu gehen wo ich besser schon vor Stunden ins Bett hätte gehen sollen….was aber wiedermal nichts bringt…..

Ein Teufelskreis und keiner der sich so leicht durchbrechen lässt.

Ich bin nicht alleine, aber ich fühle mich alleine, weil bei all dem was mein Leben so schwer macht, keiner helfen kann, niemand was machen kann, außer zuhören und da sein, was toll und wertvoll ist, aber eben nichts an der Situation ändert.

Die Depressionen reden mir unschöne Dinge ein, welche ich jetzt noch gut händeln kann, weil ich einiges an erfahrung auf dem Gebiet sammeln durfte/ musste, aber wie lange noch?
Was wenn mir die Haare wieder so sehr ausgehen wie vor vielen Jahren als ich kahle Stellen hatte?
Was wenn die Schübe so heftig werden, dass ich nicht mehr aus dem Bett komme?

Ich weiß dass es nichts bringt darüber den Kopf zu verlieren und ich das beste draus mache, wie immer, aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust mehr jeden Tag kämpfen zu müssen, jeden Tag im Krieg zu sein, massig Energie aufbringen zu müssen um irgendwie zumindest das Mindestmaß an Tätigkeiten verrichten zu können um nicht ganz unter zu gehen.

Ich will schlafen, aufwachen und dass es, wenn auch nur für kurze Zeit, einfach mal wieder läuft und ich zufrieden bin.
Es ist ja gar nicht viel dass ich will. Nur dass es ein bischen leichter wird.

Es tut mir leid dass ich den Blog jetzt wieder benutzt habe um mich auszukotzen. Es fällt mir manchmal leichter in diese kalte und emotionslose Kiste zu schreiben, statt meine Freunde anzurufen, oder ehrlich zu antworten wenn ich gefragt werde wie es mir geht. Besonders nachdem ich bei meiner therapeutin war und sie, die geschulte und befähigte Fachfrau es nicht mehr, oder zumindest im Moment, hinbekommt damit umzugehen. Nach 3 Jahren wo sie nach und nach Einblick in mich, meine Vergangenheit und das daraus resultierende bekommen hat, denke ich, dass sie da vermutlich auch ein wenig Klarkommzeit braucht…..ich mach ihr da keinen Vorwurf, dennoch ist das etwas, was ich gestern nicht gebraucht habe.

Zu mir

Dahin bin ich auf dem Weg. Länger schon, um genau zu sein eigentlich schon immer.
Ich bin auch schon ein gutes Stück näher an das da wo das Ich ist.
Zumindest was den Alltag betrifft lebt sich das auch gut.
Aber was das schamagische betrifft scheint es immer noch zu haken.
Zu lange habe ich mich mit Menschen auseinander gesetzt, verglichen (ganz böser Fehler), in Frage gestellt (noch schlimmer so retrospektiv betrachtet) wenn andere doch viel doller waren, scheinbar mehr hinbekommen haben mit weniger Aufwand und ähnliches.

Erst die letzten Monate wird mir wirklich bewusst, dass ich mich zu oft habe von Blendern täuschen lassen, mich meiner Gedanken, meiner Kraft und meines Ichs berauben lassen.
Leute, die anstatt zu lesen, lernen, nachforschen und vor allem praktizieren tolle Fassaden aufbauten, viel daherschwallerten aber eigentlich kaum bis gar nichts gemacht haben und erfolgreich darin waren mir das  Gefühl gaben alles falsch zu machen. Zu lange habe ich sowas geglaubt und dabei viel von dem verloren was ich mir durch harte Arbeit aufgebaut habe.

Introjekte entstanden, Nicht-Probleme wurden in mir gesäht welche zu großen Zweifeln wuchsen und Blockaden aufbauten an denen ich nach wie vor zu arbeiten habe.

Am liebsten würde ich mich grade in eine Festung zurück ziehen. Eine mit Wald drumherum, wilden Wiesen, einem See oder Bach, einen geheiligten Raum in inneren der Festung mit massenhaft Kerzen, Tee, Kaffee, Wein, Büchern, meinen Sachen die ich gerne zum schamagischen Arbeiten nutze und da dann für eine Weile in Klausur gehen.
Nichts müssen, nur das was ich will.

Am Morgen aufstehen und den Tag in Ruhe, mit Meditation beginnen, rausgehen, atmen, mich mit den Kräften verbinden die mich und meinen Weg seit so langer Zeit begleiten. Irgendwann rein gehen, träumend in einen Mittagsschlaf gleiten, wach werden, kreativ sein, reisen, Rituale machen, Zauber weben, meine Energien ins Gleichgewicht bringen, ohne Ablenkungen, ohne süße Lügen die ich mir selbst erzähle, ohne Verpflichtungen denen ich zwar im Alltag gerne nachgehe weil sie richtig und wichtig sind, von denen ich aber dennoch gerne Abstand hätte.

Nur ich und das was ich da haben will. Für eine Weile, um abzustreifen was nicht Ich ist, was nicht zu mir gehört.
Mit den Geistern tanzen, Kraftlieder singen, trommeln, atmen und mich nur auf mich und mein Seelenheil konzentrieren.

Samhain zog ich Orakel zu rate für den neuen Zyklus.
Die Rune ist für mich besonders schwierig, da sie genau da rein greift wo ich die meisten Probleme habe.
Die Tarot Karte begrüße ich, weil sie anzeigt dass ein Thema, welches ich schon länger bearbeite weiter führen wird und Glück auf diesem Weg verheißt.
Die Karte aus dem Froud Orakel schmerzt mich. Sie spricht etwas an, was ich nur mit Mühe begraben konnte, musste, damit es mir besser geht und doch scheint es, dass ich genau das wiederholen soll, ihm Raum geben soll und drauf vertrauen soll, dass es doch werden kann.

Ich habe seit dem nicht viel gemacht. Abends meditiert, eine kurze Stippvisite drüben dann und wann und mich in Gedanken verloren. Findet man Erkenntnis und Erleuchtung doch an den ungewähnlichsten Plätzen, so ist in der Buchreihe die ich höre einiges vorhanden was mir hilft.

Derzeit ist da so ein Zwiespalt der eigentlich keiner ist in mir. Äußere oder innere Mittel wählen um das äußere und innere zu bearbeiten?
Die Antwort ist mit ziemlicher Sicherheit ein eindeutiges Ja. Denn auch hier ist wieder einmal mehr ein Sowohl als Auch und nicht ein Entweder Oder.

Ach was sitz ich hier ich armer Tor….

Themen der letzten Tage

Ich habe ein paar wirklich tolle und aufregende (im positiven Sinne) Tage hinter mir.

Letzten Freitag ging es los.
Meine Söhne waren, oh Wunder, beide bei meiner Ex-Frau, das 2. mal innerhalb der letzten 3 Jahre….nachdem ich sie dahinbrachte fuhr ich zu Freunden, welche ich lange nicht gesehen hatte. Geplant war dass die Jungs mit zu H. und A. kommen, aber da sie bei der Mutter waren konnte ich die Ruhe genießen und hatte die beiden für mich alleine. So war es auch möglich tiefere Themen, Gespräche über nihct-kindertaugliches zu führen und entspannt zu sein.

Samstag Abend feierten mein Bruder und  der Freund meiner Mum Geburtstag. Auch einfach klasse, spaßig, lecker und tiefe Gespräche.

Sonntag war Kindergeburtstag meines jüngsten Neffen.

Montag haben wir hier ein Samhain Ritual zelebriert.

All die Tage waren toll, tolle Menschen, tolle Gespräche, gutes Essen, viel zu trinken, lachen und auch ein wenig zu lästern. Manchmal muß man auch mal über nicht anwesende sprechen, sofern es kein fieses drüber herziehen ist sondern der Klärung der eigenen Position im bezug auf entsprechende Personen dient.

Ein Thema welches an allen Tagen immer wieder aufkam, war das Thema Partnerschaft. Dabei ist mir wiedermal aufgefallen, dass ich mittlerweile klar formulieren kann was ich will und vor allem auch was ich nicht will.
Es ist für mich von essentieller Wichtigkeit, dass ein paar Punkte einfach gleich sein müssen, sozusagen die unbedingte Schnittmenge gegeben sein muß.

Beispiel Musikgeschmack: Meiner Meinung nach kommt mit einem präferierten Genre oder zumindest grober Richtung ein bestimmtes Mindset, eine bestimmte Grundeinstellung und Ansicht. Ich als Mensch der primär Metal, Goth, Industrial und EBM hört, aber auch Mittelaltermusik, „Weltmusik“ alá Dead Can Dance und Co kann einfach nicht auf jemanden der zB Lady Gaga, Helene Fischer oder sonstiges hört. Das würde nicht gut gehen. Das hören von Musik nimmt einen weit größeren Raum in meinem Leben ein als Essen oder Trinken, es hält mich stabil, ich brauche sie wie die Luft zum atmen und es ist sowohl Werkzeug als auch Seelenmedizin für mich. Es ist nicht so dass ich Menschen ablehne die anderes hören, aber auf Dauer würde es nicht gut gehen wenn der Musikgeschmack in komplett unterschiedliche Richtungen geht oder noch schlimmer Musik unwichtig, störend oder langweilig betrachtet wird.

Menschen aus der eher schwarzen Szene sind halt anders als Chartsurfer, Raver (sagt man das heut noch so?) oder Leute aus der HipHop und Rapszene. All diese Genre haben zuweilen Stücke oder Künstler welche ich wirklich hoch verehre, aber das sind so seltene Ausnamen dass ich mich da nie weiter reinbewegen könnte oder wollte. Wenn ich am Morgen aufstehe ist das allererste was ich tue das starten von Musik die ich grade will, brauche oder welche nötig ist. Erst dann folgt ein Gang ins Bad und die Küche.

Wenn ich mir dann vorstelle, dass sich jemand verbiegen müsste um das auszuhalten, damit Probleme hätte oder einfach auf die Art der Musik nicht klar kommt die ich höre, dann ist das schon ein gewaltiges Problem.

Das andere ist die Spiritualität.
Da bin ich besonders pickrig. Ich glaube in bibeltreuer Christ würde mit mir genau so seine Probleme haben wie ich mit seiner Anschauung meiner Spiritualität gegenüber wie das auch bei einem gläubigen Moslem der Fall sein könnte oder schlimmer noch, einem ignoranten Atheisten welcher seine Meinung über alles stellt und lächerlich findet was ich mache.
Es muss einfach passen und der gegenseitige Respekt muss da sein.
Idealerweise ist er auch Hexe, schamanisiert und hat etwas für dunkle und archaisiche Gottheiten, Geister und Wesenheiten übrig.

Mir ist es egal ob der Mensch Fussballfan ist (und mich damit in Ruhe lässt) oder Omnivore oder auf rosa Einhörner abfährt (hab ich schonmal erwähnt dass ich Trolle wie sie es in den 90ern gab totaaaaaal toll finde?).
Es muss passen. Eine gemeinsame Schnittmenge an Themen geben aber gerne auch Gegensätzlichkeiten welche für genug Abwechslung, eigene Zeit und Interessen als auch Spannungen sorgt, welche man eben nicht gemeinsam verfolgt.

Neben diesen Punkten gibt es auch einiges anderes, logisch, aber grundsätzlich ist es eben so, dass ich von dem was ich für mich will und in einem Partner haben möchte eben gegeben sein muss und ich nichtmehr bereit bin Abstriche zu machen. Da bin ich lieber alleine als wieder eine Beziehung zu haben die nur „funktioniert“ weil ich mich verstelle, mich hintenan stelle oder sonstwas. Das geht nicht gut und macht nicht glücklich und frei.

Nunja, jedenfalls war das ein Dauerthema welches mir immer wieder entgegen gebracht wurde und mich somit „zwang“ darüber nachzudenken und festzustellen.

Ein anderes Thema war, dass ich Leuten das Gefühl geben kann, dass ich sie verstehe ohne zu urteilen oder bewerten, durch Mauern gucke wie auch wichtige dinge aufzeigen kann welche, zumindest für mich, offensichtlich sind, aber für das Gegenüber unsichtbar sind, weil sie zu nah dran sind und es nimmer sehen können.
Spannend das. Dabei mach ich gar nichts spezielles sondern will einfach nur, für jene die ich im Herzen trage ein guter Freund sein, bei dem die Menschen sich wohl, aufgehoben, erhört und verstanden fühlen.

Bedürfnisse und Gefühle
Ein anderes Thema was immer wieder kam.
Ständig hatte ich Wasser in den Augen. Sei es als am Montag Menschen kamen die ich zT 2 Jahre nicht gesehen hatte und mich mega freute, oder bei H und A weil es einfach schön war, oder am Sonntag als meine Mum (also Stiefmutter) mich verabschiedete und Sohn nannte (dabei bekomme ich nach wie vor Gänsehaut und Augenhochwasser).
Ich heul derzeit ständig. Alles was irgendwie emotional ist überwältigt mich. abe rnicht auf so eine negative Art wie früher, sondern eher als Welle die mich….hm…vielleicht….drin fühlen lässt, also nicht mehr aussenvor, sondern im Thema/Geschehen/Situation, was ich so vorher auch nie hatte. Das stresst mich noch, nervt mich auch oft, aber scheinbar ist das was schönes, ich bin da noch unsicher….

Ja, alles in allem viele Themen.
Aber es war schön, tat so guuuuut. So viele liebe Menschen die mir wieder gezeigt haben, dass auch wenn mein Leben echt nicht leicht ist und mehr Schmerz und Hindernis bedeutet als alles andere, ich auf der anderen Seite auch verdammt viel schönes habe und erleben darf. Wie auch das sich einfach Freuen, dass es Menschen gibt mit denen ich mal krasse Streits hatte und dennoch freudvoll begrüssen kann, weil man es geklärt hat und sich auf ner klaren Ebene wieder begegnen kann und die gemeinsame Zeit schätzen, nutzen und genießen kann.

War toll das alles. ❤

Heute war ein Tag, der mir wieder einmal mehr gezeigt hat, dass mein Gefühl und meine Erfahrung weit mehr wissen als mein Kopf es manchmal meint.
Am Morgen hatte ich lieben Besuch, tolle Gespräche und ein intensives Ritual.

Durch die Gespräche wurde einiges ans Tageslicht geholt. Besonders, dass man manchen Menschen nur vor den Kopf gucken kann und mein Gefühl die ganze Zeit richtig war, ich es aber nicht einsehen wollte. Hoffnungsloses hoffen….sowas kann ich echt zu gut.

Vor einiger Zeit habe ich eine Freundschaft aus diversen Gründen beendet. Klar, sauber und kommuniziert, dass die andere Person auch weiß warum. Mir wurde gleich vorgeworfen zu lästern, schlecht zu reden, breit zu treten und was weiß ich. Nach einigen Jahren der vermeintlichen Freundschaft schon ein trauriger Vorwurf, sollte die Person mich doch eigentlich besser kennen.

Durch diverse Kanäle erfuhr ich dann hier und da was so über mich breit getreten wurde, wo versucht wurde böse Saaten keimen zu lassen und dergleichen mehr. Gespräche die im Vertrauen geführt wurden waren ebenso Material für die Hetzerei gegen mich. Das als solches ist es aber gar nicht was mich trifft, denn jene denen ich wichtig genug bin suchen das Gespräch, solche die es nicht tun und mich aufgrund dessen aburteilen, ja mei, solche brauch ich eh nicht in meinem Leben.

Was mich daran nachdenklich und traurig macht ist, dass ich echt geglaubt habe, dass da mehr Reife, Vertrauen, auch über die Freundschaft hinweg und vor allem sowas wie Loyalität bestehen würde. Scheinbar nicht. Wiedermal habe ich mich massiv in einem Menschen getäuscht und das wo ich eh kaum jemandem die Chance gebe mich kennen zu lernen und den wahren Menschen hinter den Masken sehen zu lassen.

Aber das wird mir eine Lehre sein. Sobald da wiedermal eine Situation eintrifft wo mein Gefühl Alarm schlägt, werde ich dem nachgehen und entweder direkt das Gespräch suchen oder aber, je nach Situation sofort meine Konsequenzen ziehen, denn für so ein Kindergartenverhalten bin ich echt zu alt und hab zu viel anderes zu tun.

Zum Titel des Blogbeitrags:
Jeder der Magie Praktiziert kenn diese vier Wörter in eben dieser Reihenfolge.
Doch das 5. das kennt keiner, oder es wird nicht drüber gesprochen, weil, nach dem Schweigen noch zu reden wäre ja töricht^^ Jedenfalls ist mir irgendwann im Laufe der jahre, auch angestoßen durch meinen damaligen Mentor klar geworden, dass, wenn es schon Grundprinzipien für das wirken von Magie gibt, welche den Elementen zugeordnet werden, dann bitte auch alle. Weiter ist ein mögliches Wort. Wandeln ebenso. Kann man es als weiter ziehen auslegen, als auch wandeln im Sinne dessen dass etwas/jemand/man selbst durch den magischen Akt gewandelt wurde.

Aber auch wurde mir erneut klar und bewusst, dass das was du rufst auch wirklich kommt.
Rufst du wärmendes Feuer kommt eben dieses. Rufst du verzehrende Flammen, so kommen auch diese Qualitäten. Sprichst du über einen Zauber, zerstreust du die Energie. Gleiches passiert auch sobald über halbgares gesprochen wird, das zerstreut sich dann auch gerne. In meinem Falle aber auch bei Dingen die eigentlich Niet und Nagelfest sind. Traurigerweise. Aber, wenn man das einmal geschnallt hat und ein wenig mehr Disziplin in die Gedanken bringt, sollte es laufen^^

Zum Wollen
Manchmal ist es erstaunlich wo man Puzzlesteine findet die dringend nötig sind. Seit einigen Monaten höre ich eine Urban Fantasy Buchreihe, gelesen von James Marsters, in welcher es um einen Magier geht. Dieser spricht immer vom Willen, manchmal von diesem mit und durch Emotionen gepusht. Nun sind diese ja schon länger Thema. Klar wußte ich und war mir dessen Bewusst dass Magie den Willen braucht und dieser im inneren weiß glühend geschmiedet sein muß, so dass Veränderung eintritt, aber wenn man seine Emotionen immer wegsperrt, außenvor hält und diese zT sogar negiert, bagatellisiert und rationalisiert, dann hat der Wille verdammt wenig Material zum stark werden.
Deshalb höre ich immer wieder mal in mich rein, gucke nach meinem Willen, wodurch er gefüttert werden kann, gestärkt und auch gelenkt und bin erstaunt was Emotionen doch mit einem machen wenn man ihnen mal anfängt Raum zu geben.

Zum Wissen
Ich habe mir ein paar Bücher bestellt. Sowohl Anfängerbücher als auch eines was meinem Weg fremd ist, wo ich aber auch vor einigen Jahren schon einiges an Inspiration rausziehen konnte. Ich persönlich finde es wichtig sich immer wieder auch mit den Basics zu beschäftigen, denn im Laufe der Zeit vergisst man doch immer wieder ne ganze Menge, ich zumindest, und befasse mich daher gerne zuweilen mit diesen.
Heute bin ich dann noch über ein Buch gestolpert was seinerzeit über 80€ gekostet hat und ich nun für 3€ geschossen habe. Ich weiß dass es eigentlich Schund ist, aber da ich es zu Anfang meines Weges so dringend haben wollte und es nun möglich war, habe ich zugeschlagen und freue mich schon die Hände über dem Kopf zusammen zu schlagen und michf remdzuschämen, einfach um diesem alten Bedürfnis nachgegangen zu sein und zu gucken, da ist sie wieder, dieses hoffnungslose Hoffnung^^, ob da nicht vielleicht doch ne Perle drin zu finden ist, denn es muß ja nen Grund haben, dass es für so viel Geld über den Tisch gegangen ist.

So, nun zum schweigen:

Gute Nacht